Stefan Hölter bringt die Gifhorner auf Trab

Neubokel  Der Ausdauersportler organisiert immer wieder neue Lauf-Anlässe.

Ausdauersportler Stefan Hölter (Mitte vorn) aus Neubokel freut sich, wenn möglichst viele Gifhorner mitlaufen.

Foto: Christian Franz

Ausdauersportler Stefan Hölter (Mitte vorn) aus Neubokel freut sich, wenn möglichst viele Gifhorner mitlaufen. Foto: Christian Franz

Auf die Plätze, fertig, los! Wenn es etwas zu organisieren gilt rund um den Laufsport, ist Stefan Hölter vorn dabei. Der 55-Jährige engagiert sich mit sportlicher Ausdauer, wenn es darum geht, die Gifhorner auf Trab zu bringen. Mit Kraft und Kreativität schafft der Neubokeler immer wieder neue Lauf-Anlässe.

Meilensteine wie der Gifhorner Lauftag zugunsten der Ausbildungsförderung, der Brückenlauf zur Eröffnung der neuen B-4-Brücke oder der Fun Run rund um Neubokel sind mit Hölters Namen verbunden. Für den Friedhofslauf, erstmals gestartet zum 125-jährigen Bestehen, brachte er Organisator Johann Harms in die Spur. Und bei seinem Arbeitgeber, der Kreisverwaltung, führte der hauptamtliche Diplom-Ingenieur für Landespflege die bis zu 20 Mitglieder der Betriebslaufgruppe schon zweimal zur Landesmeisterschaft.

Das alles gelingt Hölter über sein zentrales ehrenamtliches Engagement als Leiter der Laufsparte des VfR Wilsche-Neubokel hinaus. Dort schart der Neubokeler einen wachsenden Kreis von Laufbegeisterten um sich. Das Phänomen: Dort trainieren ambitionierte und erfahrene Langstreckenläufer zusammen mit Einsteigern. Der Gemeinschaftsgedanke überbrückt jeden Konditionsunterschied. Diesen Geist nimmt Hölter auch mit zu den Sonderveranstaltungen, um seine Begeisterung für den Sport zu teilen.

Er selbst rennt von Kindesbeinen an. Hölters Lieblingssport ist eigentlich Skilanglauf: „Da gibt es ein Foto von mir als Dreijährigem auf Skiern noch zu Hause im Sauerland.“ Erste Waldläufe unternahm er als Zehnjähriger. Nach Gifhorn kam Hölter 1987. 2002 begann er seine Marathon-Wettkampfkarriere: Dieses Jahr machte er den Trainerschein als Triathlet und hatte in Stockholm den hundertsten offiziellen Zieleinlauf. Den Gipfelmarathon Anfang August im schweizerischen Gstaad zählte er nicht – Nebel stoppte ihn bei Kilometer 39 von 42.

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