Feuerwehr macht sich Waldbrandübung schwer

Meinersen  Mehrere hundert Quadratmeter Wald östlich von Meinersen stehen in Flammen. Dichter Qualm zieht durch die Bäume, das Feuer droht sich auszubreiten.

Das war das Szenario einer groß angelegten Übung, zu der sich am Sonntagvormittag 62 Feuerwehrmitglieder der Samtgemeinde Meinersen mit 13 Fahrzeugen in Leiferde trafen.

Ausgearbeitet hatte die Übung Gruppenführer Jörg Brandes von der Freiwilligen Feuerwehr Leiferde. Die Einsatzleitung hatte der Leiferder Ortsbrandmeister Felix Brennecke. „Im Rahmen unseres Monatsdiensts üben wir immer wieder größere Einsatzlagen“, sagte Brennecke. „Seit einigen Jahren arbeitet Jörg Brandes dann auch immer eine solche Waldbrandübung aus.“

Gemeinsam mit seinem Team hatte Brandes ein schweißtreibendes Szenario auf die Beine gestellt. An einem Bereitstellungsraum an der Bundesstraße 188 wurden die Kräfte in drei Züge zur Brandbekämpfung, der Wasserförderung über lange Wegstrecke sowie über einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingeteilt. „Wir haben das Übungsziel nicht wie sonst häufig an den Wegesrand gelegt, sondern das angenommene Feuer mitten in den Wald gelegt“, erklärte Brandes.

So mussten einige Leitungen bis zur Einsatzstelle gelegt werden. Nicht ganz unproblematisch gestaltete sich das Auffüllen der Tanklöschfahrzeuge an den für den Waldbrandeinsatz vorgesehenen Bohrbrunnen. „Hier wurde nicht von jedem Brunnen die geforderte Wasserleistung erbracht“, sagte der Einsatzleiter.

Parallel dazu wurde von der Bundesstraße 188 über eine Länge von 800 Metern eine lange Wegstrecke mit Schläuchen verlegt, umso eine kontinuierliche Wasserversorgung sicherzustellen.

Im Anschluss an die Übung gab es im Geräthaus Leiferde noch eine Nachbesprechung. Brennecke betonte, dass im Großen und Ganzen die Übung gut abgelaufen ist. Kleinere Probleme wurden von den Feuerwehrmitgliedern besprochen. red

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