Den Flammen damals nur knapp entkommen
2009-08-06T23:00:00+0200Fotoausstellung im Kreishaus über die Waldbrandkatastrophe von 1975 eröffnet
GIFHORN. Die Feuersbrunst von 1975 ist unvergessen, vor allem für die, die sie aus der Nähe miterlebt haben. Gestern Abend wurde im Kreishaus im Beisein von vielen Feuerwehrleuten eine Fotoausstellung zu der Waldbrandkatastrophe eröffnet. Unter den Gästen fanden sich zwei, die besondere Erinnerungen an die Augusttage vor 34 Jahren hatten: Werner Hornbostel (79) und Wilhelm Schulze (75). In Stüde waren sie beim Löscheinsatz durch meterhohe Flammen eingeschlossen gewesen. Schulze gelang es wegzurennen, Hornbostel schien verloren. Ihm gelang die Flucht, er trug aber Brandverletzungen davon.
Kreisbrandmeister Willi Aldinger erinnerte an die schweren Bedingungen, unter denen die Löscharbeiten erfolgten und schilderte die Lehren, die aus der Katastrophe gezogen wurden. Waldbrandbeobachtungstürme und mehr Tanklöschfahrzeuge gehören dazu. Werner Warnecke (stellvertretender Landrat) erklärte, dass die Ausstellung auch ein Dank an alle Helfer sei.




