Isenbüttel fordert den ewigen Rivalen heraus

Isenbüttel  Derby beim MTV: Gegen Calberlah soll der erste Saisonsieg her.

Fabian Linde (rechts) und der MTV Isenbüttel wollen im Derby gegen den Nachbarn SV Calberlah den ersten Saisonsieg einfahren.

Foto: regios24/Priebe

Fabian Linde (rechts) und der MTV Isenbüttel wollen im Derby gegen den Nachbarn SV Calberlah den ersten Saisonsieg einfahren. Foto: regios24/Priebe

Derbyzeit in Isenbüttel: Erstmals seit dreieinhalb Jahren stehen sich der MTV und sein Lokalrivale SV Calberlah am Sonntag (15 Uhr) wieder in der Fußball-Bezirksliga gegenüber. Beide Samtgemeinden-Kontrahenten gehen ambitioniert ins Nachbarschaftsduell.

Die Vorfreude ist auf beiden Seiten riesengroß. Wenn viele Zuschauer da seien, das Wetter mitspiele und auch noch das Ergebnis stimme, könne das Duell richtig Spaß machen, betont Rouven Lütke vor seinem ersten Derby als Isenbütteler Coach.

Je näher das Spiel rücke, desto höher werde die Anspannung. Zumal das Derby nicht nur prestigeträchtig, sondern auch sportlich überaus interessant ist. „Calberlahs Mannschaft ist einfach komplett“, sagt Lütke. Die Grün-Weißen hätten herausragende Spieler in ihren Reihen – und das auf jeder Position. „Sie sind favorisiert“, unterstreicht er. Und dennoch rechne sich der MTV etwas aus, gerade vor eigenem Publikum. Nach zwei Unentschieden zum Saisonauftakt soll am Sonntag der erste Saisonsieg her: „Es ist ein Derby, aber auch hier werden nur drei Punkte vergeben, und die wollen wir in Isenbüttel behalten. Wir wollen den Dreier“, stellt der MTV-Trainer klar.

Sein Gegenüber Henning Grußendorf, mit dem Lütke einst die gemeinsame A-Jugendmannschaft beider Teams trainierte, geht ebenso ehrgeizig in die Begegnung. Nach dem guten Saisonstart wolle der Landesliga-Absteiger nachlegen, sprich: die nächsten drei Zähler einfahren. Allerdings ist der Respekt groß. „Ich schätze Isenbüttel stärker ein, als es die beiden sieglosen Duelle aussagen. In ihrem Spiel sind schon einige Akzente von Rouven zu erkennen“, sagt Grußendorf, der einen offensiven Gastgeber gegen seine angriffslustige Mannschaft erwartet – und daher eine hochinteressante Begegnung erwartet.

Dabei kann er auch wieder auf seinen Schlüsselspieler zurückgreifen: Nach seiner Pause steht Philip Plagge erstmals in dieser Saison im Calberlaher Kader. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, kündigt Grußendorf an. Die Hausherren müssen unterdessen zwei Stammspieler ersetzen: Naglis Juknewitschius fehlt krankheitsbedingt, Moritz Glodeck ist im Urlaub.

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