Braunschweig: Hier wohnen bald 50 Menschen mit Behinderung

Braunschweig.  In das Quartier St. Leonhard zieht neues Leben ein. Die Bewohner von Haus 3 sind zwischen 18 und 80 Jahre alt.

Wohnbereichsleiterin Simone Wieczorek (von links), Marcus Eckhoff, Geschäftsführer der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH, Erika Borek, Vorstand der Richard-Borek-Stiftung, und Ingo Beese, Finanzvorstand der Evangelischen Stiftung Neuerkerode auf einem Balkon des Hauses 3.

Wohnbereichsleiterin Simone Wieczorek (von links), Marcus Eckhoff, Geschäftsführer der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH, Erika Borek, Vorstand der Richard-Borek-Stiftung, und Ingo Beese, Finanzvorstand der Evangelischen Stiftung Neuerkerode auf einem Balkon des Hauses 3.

Foto: Norbert Jonscher

Ins neue inklusive, interkulturelle und intergenerative Quartier St. Leonhard an der Stadthalle zieht neues Leben ein. Im April eröffnet das sogenannte Haus 3 inmitten des Campus und nimmt seinen Betrieb auf. Auf drei barrierefreien Etagen wohnen dann auf insgesamt 2.000 Quadratmetern 50 Menschen mit Behinderung im Alter von 19 bis 80 Jahren. Sie werden dort in Einzelzimmern, aber auch in Wohngemeinschaften und in Appartements leben.

„Das Quartier nimmt allmählich Formen an“, erklärte Erika Borek, Vorstand der Richard-Borek-Stiftung, am Mittwoch im Rahmen eines Pressetermins. Das Internat und der Internationale Kindergarten – beides Einrichtungen des Christlichen Jugenddorfes (CJD) – seien bereits seit rund einem Jahr in Betrieb. Gemeinsam mit dem jetzt beginnenden Wohnprojekt für Menschen mit Behinderung werde aber der inklusive Gedanke erst richtig deutlich.

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