Kommentar

Fan-Übergriffe bei Eintracht Braunschweig: Nur Einzelfälle? Nein!

Schon fünf Minuten vor Abpfiff standen Eintracht-Fans direkt am Platz. Aus der Menge flog ein gelber Rauchtopf in den Strafraum von Viktoria Köln.

Schon fünf Minuten vor Abpfiff standen Eintracht-Fans direkt am Platz. Aus der Menge flog ein gelber Rauchtopf in den Strafraum von Viktoria Köln.

Foto: Sebastian Priebe/regios24 / regios24

„Die Mehrheit von Eintracht Braunschweigs Fans tickt anders. Aber es sind keine Einzelfälle, wie es so oft heißt, keine zufälligen Ausrutscher.“

Gezielte Bedrohungen, martialisches Auftreten, brüllende Machtdemonstrationen, körperliche Attacken rund um das letzte Spiel von Eintracht Braunschweig gegen Viktoria Köln in der 3. Liga: Warum können sich die sogenannten Eintracht-Fans nicht einfach freuen und den Aufstieg ihrer Mannschaft fröhlich feiern? Warum muss man neben Kindern Bengalos zünden? Warum das Spielfeld stürmen, während das Spiel noch läuft? Warum solche Ausfälle immer wieder und wieder?

Übergriffige Fans von Eintracht Braunschweig zwar Minderheit – aber keine Einzelfälle!

Natürlich, es ist nur eine Minderheit – die Mehrheit der Fans tickt anders. Aber es sind keine Einzelfälle, wie es so oft heißt, keine zufälligen Ausrutscher. Am Samstag waren geplante Aktionen zu erleben, sowohl im Eintracht-Stadion als auch außerhalb. Aktionen, die nicht nur gefährlich sind, sondern die leider auch das Schöne des Sports und dessen große, verbindende Kraft kaputt machen.

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