Adolf Laub ist Gifhorner des Jahres

Gifhorn  Die Gifhorner Rundschau verlieh den Ehrenamtspreis nach der Leserabstimmung während einer Gala. Der Titel ging an Adolf Laub vom Luftsportverein.

Das Ehrenamt im Landkreis Gifhorn hat für ein Jahr einen neuen Vorreiter: Adolf Laub, Ausbildungsleiter der Modellfluggruppe im Luftsportverein Gifhorn, ist Gifhorner des Jahres.

Armin Maus, Chefredakteur der Gifhorner Rundschau/Braunschweiger Zeitung, zeichnete ihn Donnerstagabend mit dem Publikumspreis unserer Zeitung aus und überreichte ihm die Skulptur „Schulterschluss“ der Künstlerin Monika Hummert.

Eine zweistündige Gala im Rittersaal des Schlosses bildete den Rahmen für die Verleihung des Ehrenamtspreises.

Zweiter wurde Kreisjugendfeuerwehrwart Stephan Blume aus Meine. Seine Laudatio hielt die frühere Bundestagsabgeordnete Ewa Klamt. „Bei solchen Menschen müssen wir uns keine Sorgen um die Jugend und das Ehrenamt machen“, sagte sie auch mit Blick auf Jan Warnecke. Der Gifhorner Jugendfeuerwehrwart und Schützenvorstand wurde Dritter, belobigt von Holger Ploog, dem Gifhorner des Jahres 2013.

Ploog sagte: „Warnecke hat das Herz auf dem rechten Fleck. Ich bin ganz begeistert, dass sich so ein junger Mann so verdient macht.“

Klamt hatte an Blumes Beispiel deutlich gemacht, dass es ungeachtet mancher Schwierigkeiten keine grundsätzliche Krise des Ehrenamts gebe. „Es kommt darauf an, wo man lebt. Und in Gifhorn ist alles ein bisschen anders.“

Das wiederum bestätigte Chefredakteur Maus: „Im Landkreis gibt es eine besondere Dichte, eine besondere Kultur des Ehrenamts.“ Und Titelträger Laub gebe ein außergewöhnliches Beispiel ab: „Er bringt Kindern und Jugendlichen seit 26 Jahren den Wert der Geduld bei.“

Laub strahlte, weil sein Anliegen verstanden wurde. „Wenn es nur ums Fliegen ginge, hätte ich es nicht gemacht. Jetzt bin ich glücklich, hier zu sein.“

Das wiederum verdankte Laub einer Empfehlung der Landrätin Marion Lau, wie Rundschau-Redaktionsleiter Jürgen Stricker verriet. Geht doch die Redaktion gern Leservorschlägen nach, wenn sie Kandidaten für den Ehrenamtspreis nominiert. Ausgerechnet Laub scheute sich zuerst, sich nominieren zu lassen – Stricker überzeugte ihn und freute sich im Scheinwerferlicht des Siegermoments mit Laub: „Es hat sich gelohnt.“

Landrätin Lau wiederum heimste vom Chefredakteur den Titel Galionsfigur des ehrenamtlichen Engagements im Landkreis“ ein. Bevor Lau Ende Oktober aus dem Amt scheidet, nutzte sie die Gelegenheit, sich an alle Ehrenamtlichen im Kreis zu wenden: „Danke für Ihr Geschenk an uns!“

Auch die Unterhaltung am Festabend verdankte das illustre Publikum ehrenamtlichen Künstlern. Redakteurin Wiebke Schwarze als souveräne Moderatorin konnte den Singkreis Grassel ebenso ansagen wie den Musikzug der Ortsfeuerwehr Barwedel, dessen Leiter Heinrich Michel 2013 zweiter Preisträger geworden war. Die ehrenamtliche Arbeit der zehn aktuellen Finalisten würdigte ein lebendiger Film von Stefan Lohmann.

DIE FINALISTEN

Die meisten Stimmen in der Leserabstimmung entfielen auf: Vera Steder, Karl Steding, Doris Prüser, Tanja Brandes, Horst Werner, Horst-Dieter Hellwig und Bernd Wilmer.

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