Sassenburg pocht auf Entlastung bei Bau der A 39

Gifhorn. Die Gemeinde Sassenburg (Kreis Gifhorn) will nicht zu den Verlierern eines Weiterbaus der Autobahn 39 zwischen Weyhausen und Ehra-Lessien zählen. Bürgermeister Volker Arms hat nach Beschluss des Verwaltungsausschusses eine Stellungnahme an die Wolfenbütteler Planer geschickt. Die Gemeinde ist nicht gegen die Autobahn, pocht aber darauf, die Straßen in den Dörfern wenigsten dem absehbar wachsenden Durchgangsverkehr anzupassen. „Die Autos auf der A 39 kommen ja irgendwo her“, betont Bürgermeister Volker Arms. Zwischen der A 39 und Gifhorn führe der direkte Weg über die Landesstraße 289 durch Westerbeck und Grußendorf. Entlastung sei dagegen kaum in Sicht, denn Richtung Wolfsburg nutzten die Fahrer schon heute die B 248. Die Sassenburger rechnen mit deutlich mehr als 7000 Fahrzeugen pro Tag auf der L 289. Die Idee einer Ortsumgehung wenigstens für Westerbeck haben sie sich schon abgeschminkt. Doch vier Forderungen bleiben für sie wesentlich: Kreisverkehre an der Einmündung der L 289 in die B 188, in der Westerbecker Mitte und an der großen Grußendorfer Kreuzung sowie der Bau des seit Jahren geplanten durchgehenden Radwegs entlang der L 289 zwischen Westerbeck und Ehra. cf

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