Juniorwahl für 220 Schüler

Gifhorn.  Das Humboldt-Gymnasium stimmt geheim ab. Das Ergebnis gibt es erst nach dem offiziellen Wahlschluss.

Der Politik-Kurs von Lehrer Sebastian Koch (rechts) im 11. Jahrgang des Humboldt-Gymnasiums stimmte am Donnerstag bei der Juniorwahl zur Bundestagswahl ab.

Der Politik-Kurs von Lehrer Sebastian Koch (rechts) im 11. Jahrgang des Humboldt-Gymnasiums stimmte am Donnerstag bei der Juniorwahl zur Bundestagswahl ab.

Foto: Franz

Unser Leser Clemens Dräger (15) fragt:

Wie fühlt es sich an zu wählen?

Die Antwort recherchierte Christian Franz

Nach einer eher technischen Vorbereitung zum Wahlablauf im Unterricht war es am Donnerstag soweit. Lehrer Sebastian Kochs Politik-Kurs aus dem 11. Jahrgang ging zur Juniorwahl. Als letzte von 220 Schülern der Jahrgänge 9 bis 12 am Humboldt-Gymnasium gaben sie ihre Stimmen für die Bundestagsbewerber und Parteilisten im Wahlkreis Gifhorn-Peine ab. Dann zählten die Schüler alle Stimmzettel aus. So realistisch ist das Ergebnis ermittelt worden, dass es erst am Sonntag nach 18 Uhr veröffentlicht werden darf, so Lehrer Koch. Das tatsächliche Wahlergebnis soll nicht beeinflusst werden. Mit Wahlvorstand, Wählerverzeichnis, Kabine und Urne war alles echt. Selbst vor ungültigen Stimmen durch Markierungen auf den Stimmzetteln warnte Lehrer Koch.

Schüler Clemens Dräger interessierte, wie sich eine Wahlentscheidung „anfühlt“ – nämlich ungewohnt. „Man wird reingeworfen in eine neue Situation und merkt, es geht wirklich los, dass man eine eigene Stimme hat.“

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