Franziska Lauber ist neue Vizechefin der Kreis-FDP

Gifhorn  Beim Kreisparteitag wird der Vorstand gewählt. Thema ist auch die Entwicklung Europas.

Der neue komplettierte Vorstand der Kreis-FDP.

Der neue komplettierte Vorstand der Kreis-FDP.

Foto: Burkhard ohse

. Unter dem Motto „Europas Chancen nutzen“ stand der Kreisparteitag der FDP im Deutschen Haus. Dazu sprach der Europakandidat Max Weitemeier. Das teilt die FDP mit.

Zudem vervollständigten die Kreisliberalen ihren Vorstand. Denn mit den stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Heidler, Katarina von Strahlendorff, Schatzmeister Martin Börnert, Schriftführerin Dr. Erika Bader-Krebsbach und Beisitzer Hans von Sachsen-Altenburg traten mehrere Mitglieder von ihren Ämtern zurück. Die Versammlung wählte Franziska Lauber (Gamsen) zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden, Kim-Uwe Lehner (Gamsen) zum Schatzmeister, Thomas Hermann (Gamsen) zum Schriftführer und Jans Asmus (Schwülper) zum Beisitzer. Die Zahl der Mitglieder im Kreisverband beträgt derzeit 73, wie der Vorsitzende Dr. Herbert Schäpertöns bekannt gab.

Weitemeier betonte in seiner Rede, dass „Europa nicht selbstverständlich“ sei. „Krieg war bisher etwas ganz Fremdes“, erklärte er. Anhand des Brexit sehe man aber, dass das, was man für selbstverständlich halte, keineswegs selbstverständlich sei: „Wir wollen einen europäischen Bundesstaat, die Vereinigten Staaten von Europa. Aber das ist ein langer Weg.“. Er plädierte für ein Volksparlament, denn das derzeitige europäische Parlament könne keine Gesetze einbringen und habe kein Initiativrecht. Weitemeier forderte eine Verschlankung der europäischen Kommission auf 16 Kommissare und eine „echte Regierung in Brüssel“ ohne den Standort Straßburg. Die europäische Sicherheitspolitik sei mit einer gemeinsamen Parlamentsarmee zu gestalten. Das ergebe automatisch mehr Miteinander. Zudem sollte ein europäisches FBI eingerichtet werden, denn Kriminalität mache nicht an Ländergrenzen halt. Bezüglich des Klimaschutzes forderte Weitemeier, das Auto nicht „als Feind“ zu verbieten. Stattdessen sollte man Start-Ups und Innovationen fördern.

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