Der 25. Landkreislauf wird dem Meiner Martin Pahl gewidmet

Gifhorn.  Am Samstag, 18. Januar, führt die Laufstrecke über 63,5 Kilometer von Hoitlingen über Dannenbüttel, Gifhorn, Wesendorf nach Steinhorst.

Am Samstag, 18. Januar, führt die Laufstrecke über 63,5 Kilometer von Hoitlingen über Dannenbüttel, Gifhorn, Wesendorf nach Steinhorst.

Am Samstag, 18. Januar, führt die Laufstrecke über 63,5 Kilometer von Hoitlingen über Dannenbüttel, Gifhorn, Wesendorf nach Steinhorst.

Foto: Schneider

Jubiläumslauf! Der 25. Landkreislauf im Kreis Gifhorn findet am am Samstag, 18. Januar statt. Seit 1996 gibt es den Gifhorner Landkreislauf. Organisiert durch ein Team unter der Leitung von Martin Pahl hat er von Jahr zu Jahr mehr Freunde gefunden, die nicht nur aus dem Kreis Gifhorn kommen, sondern zum Teil weite Wege auf sich nehmen, um unter winterlichen Bedingungen die Herausforderungen einer bis zu 66 km langen Strecke anzunehmen.

Nach dem Tode von Martin Pahl im vergangenen Jahr wird ihm der diesjährige Landkreislauf gewidmet, als Dank für 20 Jahre Landkreislauf unter seiner Verantwortung. Seit 2016 haben Otto Neumann und Heinrich Lagemann die Teamleitung übernommen, das Team selbst und das Konzept haben sich aber kaum verändert. Die Teilnehmer müssen nicht die gesamte Strecke laufen, sondern jeder kann für sich einen geeigneten Streckenabschnitt wählen, sei es die Marathon- oder die Halbmarathon-Distanz oder auch nur ein Abschnitt von 10 oder 5 Kilometern.

Der Startschuss fällt am Samstag um 8 Uhr am Sportheim in Hoitlingen. „Wir laufen nördlich an Jembke vorbei bis Bokensdorf, überqueren den Elbeseitenkanal und erreichen über Dannenbüttel um 10.32 Uhr das Schloss in Gifhorn“, berichtet Planer Heinrich Lagemann.

Vom Start bis zum Schloss sind es 21,3 km, also fast genau die Halbmarathon-Distanz. Vor dem Gifhorner Schloss wird es eine etwas längere Pause von 15 Minuten geben. Danach geht es durch den Dragen, vorbei an Wagenhoff bis nach Wesendorf, anschließend folgt als landschaftliches Highlight die Durchquerung des Heiligen Hains bei Betzorn, und dann führt die Strecke weiter über Klein Oesingen und Mahrenholz bis nach Steinhorst, wo das Läuferfeld kurz nach 16 Uhr eintreffen wird. Da es insgesamt 63,5 Kilometer sind, entspricht die Strecke von Gifhorn bis Steinhorst genau der Marathondistanz von 42,2 Kilometern.

In Steinhorst kann in der Turnhalle der Grundschule geduscht werden, anschließend gibt es im Haus der Gemeinde Suppe und Getränke. Auf der Website www.lagemann-meine.de/Landkreislauf findet man sowohl einen Link zum Streckenverlauf als auch eine Excel-Tabelle mit dem detaillierten Zeitplan. Der Zeitplan ist vor allem für diejenigen wichtig, die Teilstrecken laufen und ihren Einstieg und Ausstieg genauer planen wollen. Geringfügige Änderungen am Streckenverlauf oder am Zeitplan sind noch möglich, vor allem, wenn wir auf witterungsbedingte Probleme reagieren müssen.

„Wir empfehlen daher dringend, kurz vor dem Lauf noch einmal diese Seite aufzurufen“, so Lagemann. Wie bisher wird der Lauf begleitet durch mehrere Fahrzeuge zur Versorgung und für den Transport von Gepäck und Läufern, die auf Teilabschnitten pausieren möchten. Pausenstationen mit heißem Getränk werden etwa alle 5 Kilometer eingerichtet „Mit den Fahrzeugen bieten wir auch einen Shuttle-Service an, um Läufer nach dem Lauf wieder zu ihrem Auto zu bringen“, erklärt der Organisator. Dafür ist eine Anmeldung notwendig. Ansonsten muss man sich nicht anmelden. Für eine gute Planung ist es aber sehr hilfreich zu wissen, mit wie vielen Leuten wir auf den einzelnen Streckenabschnitten zu rechnen haben. „Deshalb freuen wir uns über eine kurze Anmeldung per mail“, erläuterte Lagemann.

Der Lauf ist nicht versichert, jeder Teilnehmer läuft auf eigenes Risiko und ist selbst dafür verantwortlich, dass er gesund und ausreichend trainiert ist, um das Lauftempo halten zu können. „Wir behalten uns das Recht vor, Teilnehmer aus dem Lauf zu nehmen, wenn wir erkennen, dass jemand ein gesundheitliches Risiko eingeht oder sich nicht an die Regeln hält“, so die Organisatoren.

Ein Startgeld wird nicht erhoben, „wir bitten aber um eine freiwillige Spende, um die Kosten, zum Beispiel für die Fahrzeuge und die Verpflegung, decken zu können. Sollte nach Abzug aller Kosten Geld übrig bleiben, so wird es für einen guten Zweck gespendet“, erläuterte Lagemann. Die Veranstalter werden keinen Gewinn erzielen. Die letzte Spende 2019 ging an UNICEF.

Aktuelle Informationen zum Lauf: www.lagemann-meine.de

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