B 188 bei Päse: Zwei Schwer- und zwei Leichtverletzte bei Unfall

Päse.  Beim Abbiegen im Abzweig Päse übersah eine 61-Jährige einen Wagen. Die Autos stießen frontal zusammen. Die B 188 war zeitweise komplett gesperrt.

Auf der B 188 kam es im Abzweig Päse zu einem Frontalzusammenstoß.

Auf der B 188 kam es im Abzweig Päse zu einem Frontalzusammenstoß.

Foto: Daniela König

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Sonntagmorgen um 7.55 Uhr auf der B 188 bei Päse im Landkreis Gifhorn ereignet, bei dem vier Personen verletzt wurden.

Wie ein Polizist vor Ort berichtet, wollte eine 61-jährige Fahrerin aus der Samtgemeinde Meinersen mit ihrem weißen Tiguan aus Päse kommend nach links auf die B 188 in Fahrtrichtung Gifhorn abbiegen. Dabei übersah sie den vorfahrtsberechtigten, von links aus Fahrtrichtung Gifhorn kommenden Tiguan eines 73 Jahre alten Gifhorners, der Richtung Hannover unterwegs war. In dem Auto saßen zudem dessen 41-jähriger Sohn auf dem Beifahrersitz sowie seine Ehefrau.

Zwei Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte

Im Kreuzungsbereich kollidierten die beiden Fahrzeuge frontal. Bei Zusammenstoß wurde die 61-jährige Unfallverursacherin schwer verletzt, ebenso der Beifahrer in dem anderen Auto. Der 73-jährige Fahrer und seine Ehefrau wurden leicht verletzt. Die 61-jährige Schwerverletzte kam nach Braunschweig ins Klinikum, die anderen Unfallbeteiligten wurden nach Gifhorn gebracht.

Im Einsatz waren 25 Feuerwehrleute aus Ahnsen und Päse, vier Rettungswagen, ein Notarzt aus Hannover, die Polizei und zwei Abschleppwagen. Alle Fahrzeuginsassen konnten sich selbstständig aus den Autowracks befreien. Die Feuerwehr unterstützte die Polizei und den Rettungsdienst, streute ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten ab und sperrte die Straße, wie Einsatzleiter und stellvertretender Samtgemeindebrandmeister Gerald Bergling berichtet.

Totalschaden an beiden Unfall-Fahrzeugen

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, die Schadenshöhe beträgt laut Polizei zirka 50.000 Euro.

45 Minuten lang war die B 188 komplett gesperrt, für anderthalb Stunden wurde der Verkehr halbseitig vorbeigeführt. Gegen 10.15 Uhr war der Abschnitt wieder komplett freigegeben.

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