Public Viewing auf dem Gifhorner Marktplatz fällt aus

Gifhorn.  Der Rat der Stadt Gifhorn will am Montag den Etat für 2020 verabschieden. Die Nettoneuverschuldung beträgt 9,44 Millionen Euro.

Public Viewing auf dem Gifhorner Marktplatz 2018. Zur EM wird es in diesem Jahr kein Public Viewing geben.

Public Viewing auf dem Gifhorner Marktplatz 2018. Zur EM wird es in diesem Jahr kein Public Viewing geben.

Foto: Christian Franz / Archiv

Der Rat der Stadt Gifhorn will während seiner Sitzung am Montag, 20. Januar, den Etat für 2020 verabschieden. Beginn der Sitzung ist um 16 Uhr. Mit einer Nettoneuverschuldung von 9,44 Millionen Euro fällt das Zahlenwerk deutlich schlechter aus als der Entwurf von November 2019. Vor zweieinhalb Monaten lag die Nettoneuverschuldung noch bei 7,3 Millionen Euro.

Weniger Geld vom Land und eine höhere Kreisumlage machten unter anderem Korrekturen am Entwurf erforderlich. Gleichwohl heißt es in der Vorlage für den Rat: Der Eckwert des Rates zur Neuverschuldung werde eingehalten. Der Ergebnishaushalt weist ein Volumen von 86, 6 Millionen Euro auf, der Finanzhaushalt umfasst 96,8 Millionen Euro. Für Investitionen stehen 14,75 Millionen Euro zur Verfügung.

Den Einsparungen zum Opfer gefallen ist unter anderem das Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft. Um ein Jahr verschoben wurde die Neumöblierung des Ratssaals. Auch die Sanierung der Freiherr-vom-Stein-Straße soll erst 2021 vorgenommen werden.

Um die Einnahmen zu steigern wird das Parken in Gifhorn teurer. Waren es bisher 50 Cent je Stunde, sollen Autofahrer künftig einen Euro je Stunde zahlen. Damit liegt Gifhorn im Vergleich zu anderen Städten in der Region noch immer am unteren Ende der Parkgebührenskala.

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