Adenbütteler Anlieger gegen Endhaltestelle am Sportplatz

Adenbüttel.  Sie fordern eine Verlegung an den Dorfteich. An den Standort vor der Grundschule kommt jedenfalls keine Endhaltestelle.

Die Bushaltestelle Sportplatz in Adenbüttel wird derzeit ausgekoffert, um sie auszuweiten.

Die Bushaltestelle Sportplatz in Adenbüttel wird derzeit ausgekoffert, um sie auszuweiten.

Foto: Daniela König

Die Endbushaltestelle Sportplatz ist einigen Anliegern der Straßen Auf der Heide, Mühlenweg und Algesbütteler Weg ein Dorn im Auge. Sie halten den Wendekreis, der derzeit zwecks Ausweitung ausgekoffert wird, aus verkehrlicher Sicht für gefährlich, fühlen sich durch die Abgase und die Lautstärke beim Halten belästigt. Stattdessen plädieren die rund 20 Anlieger in einer Petition an den Rat dafür, die dortige Bushaltestelle zu verlegen. Als neuen Standort favorisieren die Bürger den verkehrsberuhigten Platz am Dorfteich am Glascontainer.

VLG hält vorgeschlagenen Standort für Dorfteich für ungeeignet

Bürgermeisterin Doris Pölig (ULA) entgegnete, dass der jetzige Standort schon deshalb Sinn mache, weil im Zuge des Baugebietes Mühlenblick neue Familien in die Nähe ziehen werden. Das Thema Dorfteich sei bereits ausgiebig mit der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn (VLG) diskutiert worden. Die VLG sei der Ansicht ist, dass ein Gelenkbus dort nicht genug Platz hätte. Zudem argumentierte Pölig unter anderem, dass eine barrierefreie Bushaltestelle mit 18 Metern Länge am Teich die Gegebenheiten vor Ort komplett verändern würden. Pölig sicherte zu, sich mit den Anwohnern bei Gelegenheit für eine Ortsbegehung zu treffen und sich die Situation genau anzuschauen.

Laut Verwaltungsbericht sei der Planer derzeit dabei, den Förderantrag für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle am Sportplatz zu erstellen. Bis 2021 können sich Kommunen die Umgestaltung mit Kasseler Borden fördern lassen.

Endhaltestelle vor der Grundschule ist definitiv vom Tisch

Eine Endhaltestelle vor der Grundschule wird es in jedem Fall nicht geben. Der Rat beschloss in seiner Sitzung, den Ausbau der jetzigen Bushaltestelle mit vergrößertem Wendehammer an dieser Stelle nicht weiter zu verfolgen. Eltern und Lehrer der Grundschule hatten diese Pläne kritisch gesehen. Stattdessen soll sie lediglich barrierefrei ausgebaut werden und ein neues Buswartehäuschen samt Fahrradständern erhalten. Auch der Gehweg soll verbreitert werden. Weil die Haltstelle auf Papenteicher Grund liegt, muss die Samtgemeinde noch zustimmen. Bei grünem Licht sollen Gemeinde und Samtgemeinde einen gemeinsamen Antrag an die Förderbehörde stellen. Schon jetzt sei laut Pölig klar: eine Verlegung der Querungshilfe würde jetzt, wo eine dortige Endhaltestelle vom Tisch ist, nicht bezuschusst werden. Eine Arbeitsgruppe aus den Ratsherren Wolfgang Schulte-Uemmingen und Ludwig Munzel (beide GfG) sowie Vertretern aus Schule und Elternschaft sollen dieses Thema weiter verfolgen.

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