42 Starter in Dalldorf – nicht alle kehren nach Gifhorn zurück

Dalldorf.  Wegen des Regens auf dem Rückweg entschlossen sich einige Oldtimer-Freunde spontan, ihre nostalgischen Schätze lieber in Sicherheit zu bringen.

Bei strahlendem Sonnenschein war die Vorfreude groß: 42 Oldtimer-Freunde kamen am Samstag zur Köhlerhütte, um eine „Dalldorf Classics“-Ausfahrt ins östliche Harzvorland zu unternehmen.

So auch Monika und Wolfgang Heestermann aus Fallersleben, die mit ihrem VW Karmann Ghia T 34 von 1964 anreisten. Den smaragdgrünen Schatz hat Heerstermann seit zehn Jahren. Auch Ulrich Dix, der abwechselnd in Dalldorf und auf der Nordseeinsel Borkum lebt, war wieder mit von der Partie. Für seinen BMW 502 von 1962 hatte er im vergangenen Jahr beim Sommerfest der Dalldorf Classics den Pokal für den schönsten Wagen gewonnen.

Wasserschloss Westerburg als Ausflugsziel – Rückreise lief anders als geplant

Damit kein dichtes Gedränge an der Köhlerhütte entstand, ging es immer gruppenweise in 5er-Konvois vom Platz. Ein Fahrplan mit Streckenverlauf für jedermann zeigte den Fahrern den Weg zum Wasserschloss Westerburg. Gegen 9.15 Uhr brachen die ersten Teilnehmer auf. Im Harz hatten die Oldtimerfreunde den Terrassenbereich reservieren lassen.

Unterwegs habe alles reibungslos geklappt – kein Gefährt streikte. Dennoch verlief der Rückweg anders als geplant. Als am Nachmittag der Regen einsetzte, entschlossen sich einige Fahrer kurzerhand, doch nicht den Schützenplatz Gifhorn zum gemütlichen Ausklang aufzusuchen, sondern das Auto nach Hause zu fahren und schnell in Sicherheit zu bringen. „Einige sind da eben vorsichtig und möchten nicht, dass an ihr Auto etwas dran kommt“, so Hoyer.

Wanderpokale bleiben bei den Gewinnern 2019 – 2021 neue Siegerehrung

Wegen Corona hatte sich Hoyer dieses Jahr bewusst für den Schützenplatz entschieden, weil es dort mehr Platz als an der Köhlerhütte in Dalldorf gibt. Vor Svens Schützenwiese stärkte sich das Team, eine Band spielte.

Weil nicht alle Teilnehmer mit zurück gefahren waren, entschloss Hoyer, die Siegerehrung und Pokalübergabe auf nächstes Jahr zu verschieben. „Die Wanderpokale behalten deshalb die Gewinner vom letzten Jahr, alles andere wäre den anderen, die nicht mitgekommen sind, gegenüber unfair gewesen. Viele sind ja auch scharf auf den Pokal.“

Vom 4. bis 12. September steht ein Trip in Masuren an. Danzig, Mikolajki, die Kopernikusstadt Torun sowie Besichtigungen der Schlösser Wasowo und Czerniejewo stehen auf der Agenda. Am 12. September geht es wieder zurück.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder