Neuinfektionen in Gifhorner Pflege-, Flüchtlingsheim und Schule

Gifhorn.  Weitere Bewohner der Einrichtungen in Osloß und Brome sind positiv, zwei sechste Klassen der Realschule Calberlah in Quarantäne.

Das Pastor-Bammel-Haus in der Schulstraße, eine Flüchtlingsunterkunft in Brome.

Das Pastor-Bammel-Haus in der Schulstraße, eine Flüchtlingsunterkunft in Brome.

Foto: Daniela König

Im Pflegeheim in Osloß, in dem vor einer Woche bekannt wurde, dass sich zwei Pflegekräfte sowie ein Bewohner mit dem Corona-Virus angesteckt hatten, kam im Zuge der zweiten Abstriche noch ein weiteres positives Ergebnis heraus: Eine weitere Bewohnerin hat sich ebenfalls infiziert. Das teilt der Landkreis in einer Pressemitteilung von Freitag mit.

Ebenfalls eine zusätzlich Infizierung meldet das Gifhorner Gesundheitsamt für die Flüchtlingsunterkunft Pastor-Bammel-Haus in Brome: Der Bewohner werde wie die anderen auf die Quarantänestation der Unterkunft Ehra-Lessien verlegt, heißt es in der Mitteilung. Die weiteren Bewohner im Pastor-Bammel-Haus seien negativ getestet worden. Von den zwölf bereits infizierten Personen, seien drei erneut positiv getestet worden, neun seien mittlerweile genesen . „Somit befinden sich derzeit vier Personen auf der Quarantänestation“, schreibt Pressesprecher Jan-Niklas Schildwächter.

Ebenfalls ein Infektionsfall eines Schülers sorgt an der Realschule in Calberlah dafür, dass das Gesundheitsamt eine komplette 6. Klasse sowie einen Teil einer weiteren in Quarantäne geschickt hat – das bestätigt Schildwächter auf Anfrage unserer Zeitung. Insgesamt betreffe dies 45 Schüler bis zum 27. November, aber keine Lehrkräfte.

Gute Nachrichten gibt es aus dem DRK-Kindergarten Schulstraße in Isenbüttel, wo aufgrund eines positiven Corona-Falls für drei Kita-Gruppen sowie die Kinderkrippe eine Quarantäne angeordnet war: „Der erste Abstrich ergab, dass alle Kinder negativ sind.“

Insgesamt meldete der Landkreis am Freitag 21 Corona-Neuinfektionen – nun immer basierend auf der Veröffentlichung des Landesgesundheitsamts. Damit stieg die Gesamtzahl auf 833 positiv getestete Personen nach 5.957 (+ 103) Tests seit März. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 62,9 (- 9,0).

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