Feuerwehr-Großeinsatz

150 Heuballen verbrennen bei Isenbüttel

Die Feuerwehren Isenbüttel und Wasbüttel mussten Samstag früh einen Heubrand bei Isenbüttel löschen. (Symbolbild)

Die Feuerwehren Isenbüttel und Wasbüttel mussten Samstag früh einen Heubrand bei Isenbüttel löschen. (Symbolbild)

Foto: Robert Michael / dpa

Isenbüttel.  Gegen die Wucht der Flammen kommt das Löschwasser nicht an. Warum die Feuerwehr dennoch keinen Schaum einsetzte.

Ein Verschlag mit 150 Heuballen ist Samstag früh in der Gemarkung Isenbüttel abgebrannt. Die Feuerwehren Isenbüttel und Wasbüttel konnten trotz eines Großeinsatzes mit 50 Helfern nichts gegen die Flammen ausrichten. „Wir haben das Heulager kontrolliert abbrennen lassen und die umliegenden Bäume und Waldränder geschützt“, berichtete Gemeindebrandmeister Björn Kölsch.

Alarmiert wurden die Isenbütteler um Ortsbrandmeister Andreas Schmidt gegen 2.30 Uhr. Erst half ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Gifhorn mit größerem Wasservorrat aus. Dann unterstützen die Wasbütteler beim Aufbau einer 500 Meter langen Schlauchleitung zum nächsten Unterflurhydranten.

Um 6 Uhr morgens kam die Ablösung für die Löschkräfte

Schaum wollten wir in der Natur nicht einsetzen“, sagte Kölsch. Der Brandort liegt zwischen dem Ausbütteler Reiterhof und der Siedlung Bornsiek im Grünen. Entsprechend zogen sich die Löscharbeiten hin, bis die Flammen das Heu verzehrt hatten. Gegen 6 Uhr lösten Einsatzkräfte aus Ribbesbüttel und Vollbüttel die erste Schicht ab. Erst am späten Samstagvormittag konnten sie einrücken.

Laut Polizei bezifferte der Eigentümer den Schaden noch in der Brandnacht auf 26.000 Euro.

Die Brandursache ist noch offen. Eine Tatortgruppe der Polizei sicherte noch am Sonnabend erste Spuren.

Vertiefte Ermittlungen nehmen die Brandexperten der Polizei am Montag auf.

Mehr zu Bränden:

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de