Gesundheit in Gifhorn

Auszubildende dürfen im Klinikum Gifhorn eine Station leiten

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Anja Bollmohr und Celine Wakengut (hinten) bereiten Infusionen vor.

Anja Bollmohr und Celine Wakengut (hinten) bereiten Infusionen vor.

Foto: Helios-Klinikum Gifhorn

Gifhorn.  Das Helios-Klinikum Gifhorn ermöglicht Azubis eine Generalprobe für den Berufseinstieg – sie meistern diese mit Bravour.

Wer in den vergangenen drei Wochen in das Dienstzimmer der Station 1.7 des Helios-Klinikums Gifhorn blickte, der sah in viele junge Gesichter, denn dort fand das Projekt „Auszubildende leiten eine Station“ statt. Der 3. Jahrgang des Helios-Bildungszentrums Gifhorn übernahm dabei – unterstützt von Praxisanleitern – für drei Wochen die Verantwortung für die Station.

Mithilfe einiger Pflegefachkräfte der Station kümmerten sie sich eigenverantwortlich um alle Aufgaben, die für den Pflegedienst auf der Station 1.7 anfallen. „Ziel des Projektes ist es, unseren Auszubildenden eine besondere Lernumgebung zu bieten. Sie können während der Zeit unter den wachsamen Augen des erfahrenen Pflegepersonals selbstständig werden. Das bedeutet einen enormen Sprung für die Entwicklung der Qualifikationen“, sagt die Leiterin des Helios-Bildungszentrums Gifhorn, Angelika Keinert.

Ganz unter dem Motto „Mittendrin statt nur dabei“ starteten die zwölf Auszubildenden mit dem Projekt auf der HNO-Station

„Durch das Projekt bereiten wir unsere Auszubildenden auf ihre Examensprüfungen im nächsten Jahr vor. Das eigenverantwortliche Arbeiten auf Station hilft ihnen, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen“, so Keinert weiter.

Ganz unter dem Motto „Mittendrin statt nur dabei“ starteten die zwölf Auszubildenden mit dem Projekt auf der HNO-Station. Zu den Aufgaben der Auszubildenden gehörten das Aufnehmen und Entlassen von Patienten, die Durchführung und Auswertung der gemeinsamen Visite mit den Ärzten, die Gestaltung des Dienstplans, die Pflege-Dokumentation, die Bestellung von Medikamenten und Medizinprodukten sowie die umsichtige und kompetente Betreuung der Patienten. „Unser Ziel den Patienten gegenüber war es, ihnen einen kompetenten Ansprechpartner zu bieten, der nicht nur für die pflegerische Versorgung, sondern auch für die Patienten persönlich da ist“, erzählt die Projekt-Stationsleitung Anja Bollmohr.

Insgesamt ziehen die Auszubildenden des dritten Kurses eine positive Bilanz. „Unsere Auswertungen der Umfragen fielen sehr positiv aus. In den Kategorien der pflegerischen Versorgung und dem Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen wurden wir von allen Patienten mit sehr gut bewertet“, freut sich die Auszubildende. „Ich bin sehr stolz auf unsere Auszubildenden. Sie haben trotz einiger Hindernisse durch die Corona-Pandemie das Projekt mit Bravour durchgeführt. Ich bin mir sicher, dass alle der zwölf angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger viel aus ihrer Zeit auf Station gelernt haben und sich gut auf das Berufsleben vorbereitet haben“, so Pflegedirektor Jens Bosenick.

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