Corona-Lage in Gifhorn

4 weitere Tote und 85 Neuinfektionen im Kreis Gifhorn

| Lesedauer: 2 Minuten
Proben für PCR-Tests auf das Corona-Virus werden in einem Testzentrum für den Transport ins Labor verpackt. Im Kreis Gifhorn steigt die Zahl der Neuinfektionen und der nachgewiesenen Omikron-Fälle drastisch an.

Proben für PCR-Tests auf das Corona-Virus werden in einem Testzentrum für den Transport ins Labor verpackt. Im Kreis Gifhorn steigt die Zahl der Neuinfektionen und der nachgewiesenen Omikron-Fälle drastisch an.

Foto: Symbolfoto: Sina Schuldt / dpa

Gifhorn.  Am Freitag sinkt die 7-Tage-Inzidenz minimal auf 333,5 (-1,1). Die Zahl der Omikron-Fälle erhöht sich im Landkreis Gifhorn auf aktuell 73 (+9).

Die schlechten Nachrichten in Gifhorn in Bezug auf die Entwicklung der Corona-Fallzahlen reißen nicht ab. 85 Neuinfektionen meldete die Kreisverwaltung am Freitag. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie 12.164 Gifhorner angesteckt.

Vier ältere Bürger an Corona verstorben

Die 7-Tage-Inzidenz sinkt minimal auf aktuell 333,5 (- 1,1). Vier weitere Todesfälle wurden registriert – bei allen handelt es sich um ältere Bürger, drei von ihnen waren zur Behandlung im Krankenhaus. 244 Gifhorner sind damit an oder mit dem Virus gestorben.

Und auch die Zahl der nachgewiesenen Omikron-Fälle steigt weiter an – am Freitag um 9 auf jetzt 73. Die Hospitalisierungs-Inzidenz liegt bei 4,7, die Intensivbettenbelegung bei 6,3 Prozent.

Weitere Infektionen in Kitas und Schulen registriert

Im Seniorendomizil Hankensbüttel bleibt es bei 4 akuten Corona-Infektionen. In der Grundschule Wesendorf wurde eine Person positiv auf das Coronavirus getestet. Nach den Ermittlungen des Gesundheitsamtes steht eine Gruppe unter Selbstbeobachtung. In den BBS 1, in der Kita Gifhörnchen und in der Kita Rühen hat es ebenfalls jeweils eine Person erwischt. Eine Gruppe muss deshalb in Quarantäne, in Rühen sind es sogar zwei.

Kreis bittet um Mithilfe zur schnelleren und besseren Kontaktverfolgung

Währenddessen bittet der Kreis Bürger erneut dringend um Mithilfe bei der Nachverfolgung der Kontakte. Schon im Dezember schlug die Verwaltung Alarm, dass das Gesundheitsamt durch die hohe Anzahl an Neuinfektionen an seine Kapazitätsgrenzen komme und deshalb nicht zeitnah mit allen positiv getesteten Personen sowie den Kontaktpersonen in Verbindung treten könne.

Für die zeitnahe Bearbeitung positiv getesteter Personen sei es wichtig, dass für die sogenannte „Indexfallermittlung“ die benötigten Informationen direkt an das Gesundheitsamt gesendet werden. Dafür steht auf der Homepage des Landkreises Gifhorn unter: https://www.gifhorn.de/der-landkreis/oeffentlichkeitsarbeit/corona/ ein Online-Formular zur Verfügung.

Weiter ist es für die Pandemie-Bekämpfung laut Pressemitteilung wichtig, dass Personen, deren Testergebnis positiv ausfällt, neben der eigenen sofortigen häuslichen Isolation auch umgehend ihre engen Kontaktpersonen über die Infektion mit dem Coronavirus informieren.

Für die engen Kontaktpersonen – unabhängig davon, ob geimpft, genesen oder ungeimpft – werde zur schnellstmöglichen Kontaktaufnahme auf der Homepage des Landkreises Gifhorn ein zweites Formular bereitgestellt, das die wichtigsten Daten für die Kontaktnachverfolgung abfragt.

„Durch die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger können schnellstmöglich die erforderlichen Maßnahmen, wie beispielsweise die Erstellung des Quarantänebescheides, durchgeführt werden“, teilt der Landkreis Gifhorn abschließend mit.

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