Tierheim Ribbesbüttel

Neue Wege: Tierheim Ribbesbüttel bewirbt sich um ein TV-Format

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Tierpflegerin Sabine Hölter mit der zutraulichen Katze Etna.

Tierpflegerin Sabine Hölter mit der zutraulichen Katze Etna.

Foto: Daniela Burucker

Ribbesbüttel.  In dem TV-Format werden schwer vermittelbare Hunde vorgestellt. 45 Katzen und 16 Hunde warten im Tierheim Ribbesbüttel auf ein neues Zuhause.

Ostern naht mit Riesenschritten und im Tierheim bleibt der Platz trotz erfolgreicher Vermittlungen weiterhin knapp. Aktuell warten dort 16 Hunde und 45 Katzen sehnsüchtig darauf, dass sich jemand findet, der ihnen ein neues Zuhause gibt.

Bei der Vermittlung von Hunden will das Tierschutzzentrum neue Wege gehen. „Wir haben uns für ein TV-Format beworben, in dem schwer vermittelbare Hunde vorgestellt werden“, berichtete Tierheimleiterin Janina Bieling. „Sollten wir zum Zuge kommen, könnten wir diesen Tieren neue Chancen auf ein gutes Zuhause eröffnen.“ Ob das Areal an der Peiner Landstraße demnächst Schauplatz eines Drehs und die Vierbeiner dort Stars vor der Kamera werden, soll sich zeitnah entscheiden.

Kandidaten für den Dreh gibt es indes einige. „Diese Hunde sind zumeist groß und schwer vermittelbar, weil wir bei Interessenten sehr genau hinschauen und Hundeerfahrung voraussetzen“, sagte Bieling. „Viele bevorzugen dagegen kleine, pflegeleichte Familienhunde, von denen wir derzeit nur zwei haben“, erzählt sie weiter.

Katzenpaten spätestens ab Mai wieder vermehrt gefragt

Trotz guter Vermittlungserfolge in den vergangenen Wochen wird es in den Katzenhäusern eher voller. „Bestimmte Bauernhöfe in Gifhorn und im Nordkreis bleiben unsere Hotspots, wo wir bereits wieder kastrieren“, sagte Bieling. „Erst kürzlich haben wir wieder fünf Katzen von dort aufgenommen.“ Unter den Neuankömmlingen sind zwei hochträchtige Tiere sowie eine Mutterkatze mit zwei einwöchigen Kitten.

Spätestens wenn demnächst die Maikätzchen dazukommen, sind wieder die Katzenpaten gefragt, die sich für einen begrenzten Zeitraum zuhause um Muttertiere und ihren Wurf, aber auch um mutterlose Kätzchen kümmern. „Erst gestern habe bei ich einen Rundruf bei allen 14 Pflegestellen nachgefragt, ob weiter Bereitschaft besteht“, sagte die Tierheimleiterin. „Das ist eine ganz wichtige Entlastung und wir freuen uns immer über Leute, die uns auf diese Weise helfen wollen.“ Derzeit beherbergt das Tierheim zudem neun Wochen alte Kaninchenbabys, die demnächst in die Vermittlung kommen sollen.

Von den zahlreichen Haustieren, die mit den Flüchtlingen aus der Ukraine bislang ins Land gekommen sind, ist noch keines im hiesigen Tierheim gelandet. „Wir haben uns mit Futterspenden und Sachspenden für Transporte in die Ukraine beteiligt“, sagte Bieling.

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