Neues Baugebiet in Isenbüttel könnte bald entstehen

Isenbüttel.  Der Bauausschuss winkt den Aufstellungsbeschluss für den B-Plan Allerkamp II durch.

Gemäß erster Pläne soll das rund 4,7 Hektar große Areal am nördlichen Ortsrand in etwa 26 zumeist knapp 700 Quadratmeter-Grundstücke für Einfamilienhäuser und ein 2000 Quadratmeter-Areal für eine soziale Einrichtung aufgeteilt werden.

Gemäß erster Pläne soll das rund 4,7 Hektar große Areal am nördlichen Ortsrand in etwa 26 zumeist knapp 700 Quadratmeter-Grundstücke für Einfamilienhäuser und ein 2000 Quadratmeter-Areal für eine soziale Einrichtung aufgeteilt werden.

Foto: Daniela Burucker

Mit seinem Votum für den Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan Allerkamp II hat der Bauausschuss den nächsten Schritt hin zu neuem Bauland getan. Gemäß erster Pläne soll das rund 4,7 Hektar große Areal am nördlichen Ortsrand in etwa 26 zumeist knapp 700 Quadratmeter- Grundstücke für Einfamilienhäuser und ein 2000 Quadratmeter-Areal für eine soziale Einrichtung aufgeteilt werden. Herzstück des Gebiets ist jedoch die rund
7000 Quadratmeter große Fläche, auf der die Pläne für das Mehrgenerationen-Wohnprojekt „GeNiAL“ verwirklicht werden sollen. Die Besitzerin der Fläche ist zum Verkauf bereit. Zudem hat die Samtgemeinde die Aufstellung des Flächennutzungsplan bereits in Angriff genommen. Bis tatsächlich gebaut werden kann, wird wohl noch ein Jahr ins Land gehen.

Als nächste Verfahrensschritte stehen die Aufträge für die Untersuchung des Baugrunds sowie ein Schallgutachten für die Fläche zwischen der Straße Allerkamp und der ICE-Strecke an.

Hinter dem Aufstellungsbeschluss versammelte sich der Ausschuss geschlossen. Für den Antrag von Fredrick Meyer (CDU), eine Arbeitsgruppe zu gründen, die die Planung begleiten soll, gab es eine komfortable Mehrheit. Meyer begründete den Schritt mit den negativen Erfahrungen, etwa mit der Oberflächenentwässerung bei der Entwicklung des Baugebiets in den „Wiesenhöfen III“, deren Auswirkungen die Politik heute noch beschäftigt.

Zudem folgte das Gremium einen CDU-Antrag, wonach, bei der Sanierung von Bushaltestellen generell auch Wartehäuschen und Fahrradständer entstehen sollen. Als konkretes Beispiel, wo nachgerüstet werden soll, nannte Meyer den Haltepunkt am Allerkamp. Zustimmung gab es für die Erweiterungspläne der Raiffeisen-Tankstelle. Neben zwei Selbstbedienungs-Waschboxen will das Unternehmen direkt an der Grenze zu Gemeindegrund eine AdBlue- und Diesel-Zapfsäule für Reisebusse und Lastwagen mit einem dazugehörigen Tanks errichten. Entschieden abgelehnt wurde dagegen der Antrag eines Geschäftsmannes, der auf seinem Grundstück in der Gewerbestraße einen Bürocontainer auf einer laut B-Plan nicht zulässigen Fläche errichten möchte. Das Gremium lehnte den Befreiungsantrag ab, weil es aus Sicht der Politik auf dem Gelände andere Möglichkeiten gibt, B-Plan-konform zu bauen.

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