Anmeldung in Isenbütteler Kita ab sofort nur noch online

Isenbüttel.  Was bis dato per Antragsformular auf Papier erfolgte, soll ab jetzt komplett digital über das Internet abgewickelt werden.

Karin Single (von links), Christina Hartmann, Carmen Lammert und Thorsten Müller stellten das Online-Portal zur Anmeldung der Krippen- und Kindergarten-Kinder vor.

Karin Single (von links), Christina Hartmann, Carmen Lammert und Thorsten Müller stellten das Online-Portal zur Anmeldung der Krippen- und Kindergarten-Kinder vor.

Foto: Reiner Silberstein

Die Samtgemeinde Isenbüttel verfügt mittlerweile über 750 Krippen- und Kindergartenplätze – da wird die Anmelde- und Vergabeverwaltung zu einer Mammutaufgabe. Was bis dato per Antragsformular auf Papier erfolgte, soll ab jetzt komplett digital über das Internet abgewickelt werden.

„Wir haben mit den Jahren festgestellt, dass sich die Wirklichkeit nicht immer nach unseren Planungen richtet“, sagt Bürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff. Es habe viel Stückwerk gegeben. „Wir müssen besser werden.“ Und das soll gelingen, indem das Ende der „Zettelwirtschaft“ eingeläutet wird.

„Little Bird“ (Engl.: kleiner Vogel) heißt die Software, die bequem mit wenigen Tasten im Internet erreichbar ist (www.little-bird.de/isenbuettel) und bei dieser Aufgabe helfen soll. „Es ist ein Instrument für die Planung“, sagt Sozialkoordinator Thorsten Müller, „aber auch zeitgemäß, den Eltern ein Portal im Internet anzubieten.“ Die können von nun an alle Anmeldungen und größeren Wechsel- und Änderungswünsche von zuhause am PC erledigen.

Der Vorteil: Alle Daten zum Kind wie Adresse, Telefonnummern der Eltern, Abholberechtigungen bis hin zu Informationen über Allergien werden einmal eingegeben und können entsprechend an die Träger wie Rotes Kreuz und evangelisch-lutherischen Kitaverband Gifhorn über Schnittstellen weitergegeben werden - -bisher mussten sie dort erneut erfasst werden.

Die Eltern können auf einer Karte erkennen, wo sich welche Kita befindet und erhalten auf einen Klick weitere Informationen zu den einzelnen Einrichtungen. „Bis zum 15. Februar können für das folgende Kitajahr drei Betreuungsanfragen gestellt werden“, erklärt Sachbearbeiterin Carmen Lammert – die Vergabe erfolgt dann zentral im Rathaus. „Der Wunschplatz ist nicht immer frei“, so Müller. Daher sollten bis zu zwei Alternativen angegeben werden. Aber bisher seien immer Lösungen gefunden worden, sagt Karin Single, zuständige Fachbereichsleiterin beim DRK.

Allerdings werde „Little Bird“ nicht die persönliche Beratung ersetzen, so Müller. „Wir wollen, dass die Eltern weiterhin mit den Kitaleitungen sprechen, sich die Einrichtungen anschauen.“ Die Verwaltung werde durch das Programm aber immens erleichtert, Fehler können reduziert werden – da lohne sich die Investition von rund 4500 Euro jährlich plus Installationskosten. „Das spart eine Menge Papier“, so Christina Hartmann, Leiterin des kirchlichen Kitaverbands. Eltern von bereits angemeldeten Kindern brauchen nichts tun – die Altbestände seien bereits im neuen System eingepflegt.

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