Hol- und Bringzone für Müdener Grundschüler ist eröffnet

Müden.  Ab jetzt fahren Eltern ihre Kinder von der Breiten Straße aus vor.

Gemeindebürgermeister Horst Schiesgeries (Mitte rechts) schneidet zusammen mit Gemeindedirektor mit Eckhard Montzka (links von ihm) und vielen anderen Beteiligten das Band vor der neuen Hol- und Bringzone vor der Grundschule durch.

Gemeindebürgermeister Horst Schiesgeries (Mitte rechts) schneidet zusammen mit Gemeindedirektor mit Eckhard Montzka (links von ihm) und vielen anderen Beteiligten das Band vor der neuen Hol- und Bringzone vor der Grundschule durch.

Foto: Reiner Silberstein

Es hat etwas länger gedauert als ursprünglich gedacht – aber nun hat Müden eine Verkehrseinrichtung, „die es so in der ganzen Region nicht sehr oft gibt“, wie Gemeindebürgermeister Horst Schiesgeries stolz bei der offiziellen Eröffnung am Donnerstag kundtat: eine Hol- und Bringzone für die Schüler der Grundschule.

„Es kam immer wieder zu Verkehrssituationen, die die Kinder gefährdeten“, sagte Schiesgeries vor Vertretern aus Rat, Verwaltung, der Elternschaft und des Arbeitskreises Dorferneuerung – insbesondere in den Straßen Quellengrund und Dehnenweg, wo sich auch Kindergarten und Bushaltestellen befinden. Daher habe der Rat 2017 auf Antrag der CDU beschlossen, eine Lösung zu finden. Die kam mit dem Ingenieurbüro SHP aus Hannover: eine Hol- und Bringzone auf der anderen Seite der Schule an der Breiten Straße und Am Sportplatz.

Jetzt können die Autos in eine Ellipse mit Einbahnstraßenregelung vor dem Sportheim zum Halten fahren, ohne Fußgänger zu gefährden. Die Fläche im Innern bietet zudem Platz für parkende Fahrzeuge von Besuchern. „Alle haben ihr Bestes gegeben“, freute sich der Bürgermeister, „das bereichert die Sicherheit.“ Das Projekt habe insgesamt 184.000 Euro gekostet – fast die Hälfte des Geldes stammt aus Fördertöpfen.

Ein paar Hürden gab es bis zur Fertigstellung dann aber doch: Weil das Unternehmen Bema zunächst eine Nahwärmeleitung neu verlegen musste und unter Lieferschwierigkeiten litt, kam es auch für das Straßenbauprojekt zu Verzögerungen. Außerdem schien es erst so, als fielen drei Königseichen des Schützenvereins der angestrebten Schülersicherheit zum Opfer. Aber, so Schiesgeries: „Auch dafür haben wir eine Lösung gefunden.“ Die Bäume stehen noch.

Auch das zweite Projekt, der Neubau einer Begegnungszone mit barrierefreiem Neubau der Bushaltestellen an der Grundschule, liege in den Endzügen, verkündete der Bürgermeister.

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