Adenbüttels Kita-Anbau könnte im Frühjahr 2022 bezogen werden

Adenbüttel.  Politik und Planer stellen das Bauvorhaben vor. Kern des mit 860.000 Euro veranschlagten Bauvorhabens ist die Schaffung eines neuen Gruppenraums.

Gemeinderatsmitglied Ludwig Munzel (GfG) und Yvonne Goerz vom Planunhsbüro HSV-Architekten mit dem Modellentwurf des Anbaus für die Kita Adenbüttel.

Gemeinderatsmitglied Ludwig Munzel (GfG) und Yvonne Goerz vom Planunhsbüro HSV-Architekten mit dem Modellentwurf des Anbaus für die Kita Adenbüttel.

Foto: Stefan Lohmann

Die Pläne für den Kita-Erweiterungsbau in Adenbüttel nehmen konkrete Formen an. Nach dem einstimmigen Beschluss im Gemeinderat im vergangenen Februar, den bisherigen Standort in der Neuen Schulstraße auszubauen, hat das beauftragte Planungsbüro das Projekt in einer Bürgerversammlung vorgestellt.

Neue Heizungsanlage und ein neuer Gruppenraum

Kern des mit insgesamt 860.000 Euro veranschlagten Bauvorhabens inklusive neuer Heizungsanlage ist die Schaffung eines neuen Gruppenraums, in dem die Kinder betreut werden können, die derzeit in der vorübergehend eingerichteten Außenstelle im Rolfsbütteler Dorfgemeinschaftshaus untergebracht sind.

Küche und Hauswirtschaftsraum sollen vergrößert werden – ein Werkraum soll entstehen

„Zudem wird es einen in sich geschlossenen Bewegungsraum geben, das Leitungsbüro wandert ebenfalls in den Neubau, und es entsteht ein barrierefreies WC“, zählte Yvonne Goerz vom Braunschweiger Planungsbüro HSV-Architekten auf. Auch sollen Küche und Hauswirtschaftsraum vergrößert werden und ein Werkraum für die Kinder entstehen. Das alles werde mit dem knapp 200 Quadratmeter großen Anbau und der gleichzeitigen Umgestaltung von rund 100 Quadratmetern im bestehenden Gebäude verwirklicht, erläuterte GfG-Ratsmitglied Ludwig Munzel, der mit der parteiübergreifenden Projektgruppe Kindergarten Vision 2040 die Pläne entwickelt hatte.

Die Vision eines Kita-Neubaus für drei Millionen Euro war nicht umsetzbar

Aus einer Machbarkeitsstudie ging der eingeschossige Anbau als Favorit hervor. Unter anderem, weil „die Vision eines Kita-Neubaus für drei Millionen nicht umsetzbar war“, wie Munzel erklärte. „Das wichtigste Ziel eines gemeinsamen Standorts für alle Gruppen ist erreicht“, hob Munzel hervor. Wenn es mit der Baugenehmigung entsprechend zeitlich klappt, könnte im März 2021 Baustart sein, ein Jahr später dann der Einzug stattfinden, hoffen Munzel und die Planer.

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