Gesundheitsamt Helmstedt weicht bei Recherche auf Handys aus

Helmstedt.  Im Corona-Team arbeiten über 35 Kollegen und externe Unterstützer. Die Festanschlüsse reichen bei der Kontakt-Nachverfolgung nicht mehr aus.

Theodor Schmid, vom RKI abgestellter Mitarbeiter im Gesundheitsamt, hat noch einen Festanschluss. Seine Funktion lautet: Containment-Scout.

Theodor Schmid, vom RKI abgestellter Mitarbeiter im Gesundheitsamt, hat noch einen Festanschluss. Seine Funktion lautet: Containment-Scout.

Foto: Jürgen Paxmann

Wegen des erhöhten Infektionsaufkommens sieht sich die Kreisverwaltung gezwungen, bei der Nachverfolgung der Infektionsketten teilweise auf Mobiltelefone umzusteigen. Darauf weist das Gesundheitsamt des Landkreises Helmstedt hin. Weil das Corona-Team inzwischen auf über 35 Mitarbeiter angewachsen sei, stünden ihm nicht genügend Festnetzanschlüsse zur Verfügung, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Bevölkerung wird daher gebeten, auch Anrufe von nicht bekannten Handyanschlüssen entgegenzunehmen. Dies vor dem Hintergrund, dass die Polizeiinspektion Wolfsburg aktuell vermehrt Fälle von versuchtem Trickbetrug via Telefon registriert. Damit keine falsche Scheu aufkommt: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts melden sich grundsätzlich mit „Corona-Team“ oder Gesundheitsamt und ihrem Namen. Sie fragen keinesfalls Bankdaten oder Ähnliches ab, das mit Geld zu tun haben könnte.

Sollten dennoch Bedenken oder Zweifel bestehen, können unter folgenden Rufnummern Rückfragen zur Authentizität des Anrufers getätigt werden: (05351) 121-1031, 1032,1034. Die Festnetzanschlüsse haben die Nummer (05351) 121 – plus einer 4-stelligen Ziffer oder (05351) 525 – plus einer 3-stelligen Ziffer.

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