„Wir brauchen intelligente Verkehrskonzepte“

Ein Leser plädiert für digital gesteuerte grüne Wellen zur Verbesserung des Verkehrsflusses (Symbolbild).

Ein Leser plädiert für digital gesteuerte grüne Wellen zur Verbesserung des Verkehrsflusses (Symbolbild).

Foto: Bodo Marks / dpa-tmn

Zur Debatte um die
„Fridays for Future“:

Leider widmen sich die Umweltaktivisten der „Fridays für Future-Bewegung“ den verkehrspolitischen Maßnahmen aus den 1980er Jahren. Diese haben sich bis heute als unwirksam – und somit als falsch erwiesen (die Verringerung der Fahrbahnen, 30er-Zonen auf Hauptverkehrsadern und so weiter).

Die Meinung, es dem Autofahrer nur so schwer wie möglich zu machen, hat hierzu geführt: Die Straßen der Innenstädte sind übervoll. Es wird zu viel Lärm produziert. Die Luft ist viel schlechter als nötig, weil viel zu viele Abgase entstehen. Wann ist endlich Schluss mit diesem Unfug?

Nicht der politische Muff von damals hilft uns weiter – hat uns auch nicht weitergeholfen. Wir brauchen intelligente Verkehrskonzepte für den Autoverkehr in den Städten.

Digital gesteuerte grüne Wellen zum Beispiel. Braucht heute ein Fahrzeug 20 Minuten, um von A nach B zu kommen, kann es nur das Ziel sein, diese Zeit zu verkürzen.

Thomas Walz, Meine

Zu „Was bringt eine CO2-Steuer?“ vom 25. April:

Wenn einer der Supervulkane ausbricht, sieht die CO2-Bilanz für viele Jahre anders aus als von unseren Bedenkenträgern geplant. Dennoch wird die CO2-Steuer nach der Europawahl kommen, da die Mehreinnahmen schon mehrfach verplant sind. Wie wäre es mit einer Mindestrente nach niederländischem Vorbild: Jeder Niederländer erhält ab Vollendung des 65. Lebensjahres, unabhängig davon, ob er gearbeitet hat, eine Rente.

Mir ist sofern nicht bekannt, dass die niederländische Wirtschaft kränkelt.

Rudi Böhm, Süpplingenburg

Zu „Droht Krieg mit dem Iran?“ und zum Kommentar „USA gehen aufs Ganze“ vom 9. Mai:

Zwei Artikel zum Atomvertrag mit dem Iran ohne Erwähnung Israels sind eine Ergänzung wert. Schon beim Abschluss unter Obama war Netanjahu ein entschiedener Gegner diese Abkommens. Ihm reichte nicht nur der Stopp der Urananreicherung, er wollte dem Iran die wirtschaftliche Grundlage für die Unterstützung der Gegner Israels entziehen.

Nun hat mit Jared Kushner ein Mann großen Einfluss auf Trump genommen, der Befürworter Israels ist. Trumps Haltung bezüglich der Golanhöhen, des Westjordanlands und Jerusalem als Hauptstadt ist so erklärlich. Insofern: Wenn über die Problematik des Atomvertrages gesprochen wird, sitzt Israel im Hintergrund am Verhandlungstisch mit seinen speziellen Interessen. Das sollte erwähnt werden.

Wolfgang Reding, Braunschweig

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (13)