„Die A39 bringt keine Entlastung“

Der Ausbau der A39 verzögert sich weiter.

Der Ausbau der A39 verzögert sich weiter.

Foto: Sebastian Gollnow / picture alliance / dpa

Zu „ Ausbau der A39 beginnt bis zu 2 Jahre später“ vom 4. September:

Mit großer Erleichterung habe ich gelesen, dass der erste Spatenstich zum Ausbau der Autobahn 39 nicht vor 2021 erfolgen wird. Das bedeutet vorerst, keine neue Rennstrecke durch zum Teil noch unberührte Natur, durch Wälder und Wiesen. Die Befürworter meinen, es kommt durch den Ausbau der A39 zur Entlastung anderer Straßen.

Genau das wird nicht passieren, es wird noch mehr Autofahrer dazu bewegen, das Auto zu nutzen, bis auch diese Verkehrsader wieder kollabiert und es wird für einen weiteren Ausbau plädiert! Es muss ein Umdenken erfolgen, der Anreiz, das Auto stehen zu lassen und auf den ÖPNV umzusteigen, muss so attraktiv wie nie zuvor gemacht werden. Jeder Pendler, der in einer Kleinstadt oder auf dem Dorf wohnt, muss die Möglichkeit haben, den ÖPNV nutzen zu können. Wir alle und vor allem unsere nachfolgenden Generationen werden es uns danken, denn auch sie werden dann noch die Möglichkeit haben, den Lebensraum Wald mit all seinen Naturgeräuschen genießen zu können.

Peter Walz, Brauschweig

Eine Koalition mit der AfD darf es nicht geben

Zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg vom 1. September:

Die AfD ist trotz ihres umstrittenen und zweifelhaften Wertekanons unübersehbar auf dem Vormarsch, und sie wird diesen in Ost und West fortsetzen, wenn nicht endlich von den einstigen Volksparteien begriffen wird, aus welchen ganz konkreten Sorgen, Nöten, Ängsten, Befürchtungen und vor allem Ärgernissen heraus, die Menschen – aus allen Schichten unserer Gesellschaft – dieser Partei ihre Stimmen geben! Solange von ihr allerdings Sprüche und Parolen dröhnen, die in mir den Anschein erwecken, man wünschte sich Zeiten zurück, von denen weitreichend bekannt ist, wie schlimm sie waren, verbietet sich für mich jede Koalition mit der AfD! Aber –das Anliegen eines Großteils ihrer Wählerschaft darf nicht länger so sträflich von den Ex-Volksparteien unter den Tisch gekehrt werden, sonst sehe ich wirklich braun für unsere Zukunft!

Rüdiger Reupke, Isenbüttel

Demokratie ist durch AfD-Wähler in Gefahr

Zum selben Thema:

Nicht die AfD ist eine Gefahr für die Demokratie, sondern die Menschen, die diese Partei wählen. Wenn in zwei Bundesländern zirka 27 Prozent der Bevölkerung die AfD wählen, macht mir das Angst. Was treibt diese Menschen um? Es kann nicht nur reiner Protest gegen die anderen Parteien sein.

Das Gedankengut dieser Wähler ist beängstigend und ich fürchte, dagegen kann man nichts tun, es wird schlimmer und dann ist Demokratie nicht mehr gegeben.

Waltraud Zelm, Braunschweig

Die Weizenernte ist so groß wie nie zuvor

Zu „Landwirte erwarten trotz
Dürre keine Missernte“
vom
3. September:

Es ist richtig, dass die diesjährigen Erträge beim Getreide in unserer Region als normal einzustufen sind. Probleme macht allerdings der Weizen, der teilweise nicht die nötigen Proteinmengen im Korn einlagerte und er deshalb als Futterweizen mit weniger Erlös als Backweizen verkauft werden muss.

Zum Erlös ist festzustellen, dass es derzeit eine der größten Weizenernten weltweit gibt und somit der Weizenpreis auf dem Weltmarkt in den Keller abgerutscht ist.

Deswegen sind die Einbußen im Getreideanbau fast genauso schlimm wie letztes Jahr. Im Bericht wird dem Leser vorgegaukelt, dass es erst seit diesem Jahr eine Reglementierung der Beregnung gibt. Dieses ist nicht der Fall. 80 Prozent der Wassermenge ist Grundwasser, das sehr wohl reglementiert ist. Der Rest ist Oberflächenwasser.

Christian Wüllner, Flöthe

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