„Wir brauchen mehr Corona-Tests“

Ein Mitarbeiter der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit in Wien schaut auf einen Corona-Test im Labor.

Ein Mitarbeiter der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit in Wien schaut auf einen Corona-Test im Labor.

Foto: Hans Klaus Techt / dpa

Zu fehlenden Corona-Testmöglichkeiten:

Südkorea und Taiwan sind die Länder, die den schnellen Anstieg der Infektionen sehr bald reduzieren konnten. Was machen diese Länder anders? Sie haben schnell viel, viel mehr Testmöglichkeiten geschaffen und können so zusätzlich zur allgemeinen Verminderung der Kontakte infizierten Menschen, die gar nicht merken, dass sie angesteckt sind, eine Quarantäne zu Hause verordnen. Auch in Deutschland sollten die Testmöglichkeiten schnell erhöht und so durchgeführt werden, dass sich niemand dabei ansteckt, also im Vorbeifahren, Test selber durchführen und einwerfen.

Professor Reinhard Leithner,

Braunschweig

SeltsamesKaufverhalten

Zur Kolumne „Langt’s“ vom
24. März:

Unter der Überschrift „Langt’s“ schreibt Birte Reboll über das leidige Dauerthema Toilettenpapier. Mir langt’s auch langsam. Diese ständige Berichterstattung darüber fördert doch nur das Gefühl, ständig auf die Suche nach diesem so wichtigen Produkt gehen zu müssen. Ich habe seit zwei Wochen keins mehr in irgendeinem Geschäft gesehen. Wer hat es? Das seltsame Kaufverhalten fördert man meines Erachtens mit einer so schlechten Berechnung des tatsächlichen Verbrauchs. 12 Rollen reichen für 4 Personen nur 3 Tage? Da müsste ja jeder eine Rolle pro Tag verbrauchen. Sicher gibt es zurzeit wichtigere Themen. Vielleicht normalisiert sich dann endlich das Kaufverhalten. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Karin Pruß, Braunschweig

Bleibt freundlich!

Ebenfalls zur Corona-Krise:

Tipp für alle Mitbürger: Die Freundlichkeit wurde noch nicht verboten!

Karl-Heinz Wollschläger,
Cremlingen

Was wussten unsere Gemeinden?

Zum Artikel „Sorge um Atom-Logistikzentrum“ vom 23. März:

Ein Schelm, wer da böses denkt! Jetzt, nachdem die Baugebiete Waggum und Bechtsbüttel, Lauseheide, erfolgreich vermarktet und bebaut sind, kommt im Windschatten der Corona-Krise hoch, dass das Waldstück zwischen Braunschweig-Waggum und Bechtsbüttel als Standort für ein – wie auch immer geartetes – Zwischenlager für radioaktiven Bauschutt im Gespräch ist. Solche Planungen erfolgen nicht von heute auf morgen. Es stellt sich die Frage, was wussten unsere Gemeinden, unsere Politiker? Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Bauherren in den Neubaugebieten dann nicht diese hohen Preise für ihr Baugrund bezahlt hätten, wenn bekannt gewesen wäre, dass ein Atom-Logistikzentrum in Sichtweite angedacht ist.

Erich Britze,
Braunschweig

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