„Das kann nicht im Sinne des Grünen Punkts sein“

Gelbe Säcke warten an der Straße zur Abholung.

Gelbe Säcke warten an der Straße zur Abholung.

Foto: Peter Drews

Zu der Leserfrage „Gelbe Säcke reißen schnell“ vom 20 September erreichte uns folgender Leserbrief:. Als jahrelanger Nutzer dieser Säcke habe ich mich oft über die starken Qualitätsschwankungen dieser Produkte geärgert. Die Charge, die vor circa einem Monat hier in Groß Schwülper ausgehändigt wurde, hatte wohl die gleiche miese Qualität wie sie der Leser Andreas Kautzsch beschrieben hat. Da musste man mehrere Säcke gleichzeitig benutzen oder noch einen eigenen stabileren „Innensack“ spendieren. Ein abgerissenes Verschlussband ließ sich dann noch verwenden. Das kann nicht im Sinne des Grünen Punkts sein. Wir Verbraucher müssen den ja mitfinanzieren. Ich finde, das Firmen wie Remondis und andere Entsorger eine entsprechende Qualitätskontrolle haben müssten. Egal, wie viel Mikrometer die Wandstärke betragen soll, die Folie muss so stabil sein, dass sie von den einzuwerfenden Verpackungen nicht gleich zerschnitten wird. Das der obengenannte Fall ein Einzelfall sein soll, glaube ich nicht, denn wer beschwert sich denn schon darüber – ich habe es bisher ja auch nicht getan.

Ein Lösungsvorschlag, der für die Recycling-Wirtschaft vielleicht kostengünstig wäre: Statt der Gelben Säcke nur noch entsprechende Aufkleber für die Entsorgungslegitimation ausgeben, die Müllsäcke mit besserer Qualität kauft der Verbraucher bei seinem Einzelhändler! (Ich höre schon den Aufschrei).

Andreas Kutilek, Schwülper

Zu „Straße bekommt im zweiten Anlauf einen Namen“ vom 31. August erreichte uns folgender Leserbrief:

Für die Ringstraße im neu zu erstellenden Baugebiet Calberlah/Bergstrücken wurde ein Name gesucht. Weil sich nicht so recht Einigkeit einstellen wollte, wurde die Bevölkerung um Vorschläge gebeten. Etwa 60 Vorschläge wurden auch eingereicht, diese wurden bewertet und der Rat beschloss jetzt darüber. Zuvor war angeregt, dass die Zusätze „ Im“ und „Am“ unbedingt wegbleiben sollten – davon gäbe es schon zu viele in Calberlah. Außerdem wurde angeregt, ein „knackiges“ Zitat zu finden. Der Rat beschloss jetzt einstimmig, die neue Straße „Im Westerfeld“ zu nennen.

Beim Lesen dieser Zeitungsmeldung musste ich mir dann doch die Augen reiben und den Kopf schütteln. Die Straße „ Im Westerfeld“ wird am äußersten Ortsrand unseres Dorfes liegen. Wie war das noch mit der Himmelsrichtung? Peinlich. Wer sich die alte Karte von Calberlah ansieht, erkennt, dass es am westlichen Dorfrand schon eine Flur „ Im Westerfelde“ gibt. Dort, wo der Name hingehört. Vielleicht hätte man vor der ganzen Prozedur einmal die „Dorfchronisten“ ins Gespräch ziehen sollen. Diese haben sich schon vor etlichen Jahren mit Flur- und Straßennamen auseinandergesetzt. Deren Vorschlag ist leider hinten runtergerutscht.

Reinhold Schröder, Calberlah

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