Handeln hier nicht im Namen der Bürger

Zu „Sportstätte mit historischer Ansicht“ in unserer Ausgabe vom 24 Januar über den Umbau des Vechelder Güterschuppens zur Sportstätte:. Die Frage ob Warteraum oder Sportstätte stellt sich eigentlich gar nicht.

Als Sportstätte zu klein und zu teuer, als Warteraum für Zugreisende in Richtung Braunschweig zu wenig frequentiert. Auf der Gegenseite Richtung Hannover fehlt ebenso ein Warteraum für Reisende. Hier ist die Deutsche Bahn in der Pflicht.

Der Vorstoß des Gemeinderates, diesen alten Schuppen als Sportstätte umzubauen, ist schlichtweg unwirtschaftlich. Bei einer Investitionssumme von knapp einer Million Euro bedeutet es einen Quadratmeterpreis von 5000 Euro, das für eine Gymnastikhalle.

Sicher noch mit einigen Unbekannten, so dass sich diese Summe erhöhen könnte.

Steuergelder in dieser Größenordnung zu verbrennen, halte ich schlichtweg für gefährlich.

Viel ist diskutiert worden über diesen Schuppen. Das einzig Richtige wäre, diesen Schuppen abzureißen, damit sind auch Folgekosten vom Tisch, und weitere kostenlose Parkplätze für Pendler zur Verfügung zu stellen.

Somit kann ich eine gewisse zusätzliche Kaufkraft für Vechelde gewinnen.

Um ein Pro und Kontra zu diesem Thema in der Bevölkerung zu fördern, wäre eine Volksabfrage eine Möglichkeit. Wie stehen die Vechelder zu diesem Thema?

Der Bürgermeister Werner und der Gemeinderat handeln hier nicht im Namen der Bürger.

Rainer Kummer, Vechelde

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