„Elektromobilität ist unser Zugpferd“

Celle  Volkswagen stattete die Metropolregion mit einer Flotte von 80 „E-Up“ aus.

Die im Jahr 2009 aus der Taufe gehobene Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg hat sich der Förderung der Elektromobilität verschrieben und ist von der Bundesregierung auch als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgezeichnet worden.

Am Mittwoch trafen sich die Vertreter der rund einhundert in der Metropolregion organisierten Kommunen, Unternehmen, Verbände, Hochschulen und dem Land Niedersachsen zur Metropolversammlung in Celle. Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann (CDU) gab sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender an seinen neu gewählten Kollegen Stefan Schostok (SPD) aus Hannover.

„Wir haben bewiesen, dass wir ein für Niedersachsen so wichtiges Projekt wie das Schaufenster Elektromobilität stemmen können“, bilanzierte Hoffmann. „Es ist ein Zugpferd, das die Bekanntheit und das Potenzial der Metropolregion zeigt“, sagte Braunschweigs Oberbürgermeister rückblickend. „Diese Metropolregion bewegt sich, sie leistet konkrete Arbeit.“ Auf der Welle des aktuellen Erfolgs werde die Metropolregion neben der Elektromobilität jetzt auch andere Themen bringen können. „Die Elektromobilität ist eine technische Revolution, die eine Zeit dauern wird. Aber wir fangen heute damit an“, kündigte Hoffmann an.

„Es geht nicht nur um eine Metropole, sondern darum, urbane und ländliche Räume miteinander zu verbinden“, stellte Hannovers Oberbürgermeister Schostok in seiner Antrittsrede fest.

Sichtbares Zeichen dafür war eine Fahrzeugflotte von 80 Volkswagen „E-Up“. Die Elektroautos wurden im Sinne des Schaufensters Elektromobilität an 50 Kommunen und kommunale Betriebe der Metropolregion übergeben. Die kleinsten Elektroautos des Volkswagen-Konzerns rollen in der Metropolregion nunmehr bereits vor der offiziellen Markteinführung. red

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