EVG-Warnstreik bei Regionalbus Braunschweig begonnen

Braunschweig.   In Göttingen und Uelzen sei der Busverkehr bereits "stark beeinträchtigt“, sagte ein Bahnsprecher. Auch in Goslar und Holzminden wird gestreikt.

Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) nehmen an einer Kundgebung teil. Bei Regionalbus Braunschweig (RBB) läuft seit Montagmorgen ein Warnstreik (Archivbild).

Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) nehmen an einer Kundgebung teil. Bei Regionalbus Braunschweig (RBB) läuft seit Montagmorgen ein Warnstreik (Archivbild).

Foto: Lukas Schulze / dpa

Bei Regionalbus Braunschweig (RBB) hat am frühen Montagmorgen ein Warnstreik begonnen, der Auswirkungen auf den Busverkehr in mehreren Städten hat. In Göttingen und Uelzen sei der Busverkehr bereits "stark beeinträchtigt“, wie ein Bahnsprecher bestätigte. Auch in Goslar und Holzminden waren Busfahrer, Sachbearbeiter und Werkstattmitarbeiter zwischen 4 und 8 Uhr aufgerufen, die Arbeit niederzulegen, wie die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am Sonntag ankündigte.

Schleppende Tarifverhandlungen sind Streik-Grund

In Göttingen, Uelzen, Goslar und Holzminden war der Busverkehr „stark beeinträchtigt“, wie eine Bahnsprecherin sagte. An den vier RBB-Standorten seien nur 13 der 70 möglichen Busse im Einsatz gewesen. Nach Angaben der Bahnsprecherin lief der Verkehr ab etwa 9.30 Uhr wieder nach Plan.

Hintergrund für den Arbeitskampf seien die schleppenden Tarifverhandlungen mit der RBB, teilte die Gewerkschaft mit. Die EVG fordert in der laufenden Tarifrunde unter anderem 5,8 Prozent mehr Geld, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung und die Weiterentwicklung des Haustarifvertrags. Die Regionalbus Braunschweig GmbH ist eines der größten Nahverkehrsunternehmen im östlichen Niedersachsen. dpa

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