Niedersachsen bildet Sondereinheiten gegen Clan-Kriminalität

Hannover.  Neben Braunschweig sollen sich künftig auch in Hildesheim, Osnabrück und Stade gezielt Staatsanwälte mit dem Thema Clan-Kriminalität befassen.

Im Kampf gegen kriminelle Familienclans richtet die niedersächsische Justiz Sondereinheiten in Braunschweig, Hildesheim, Osnabrück und Stade ein.

Im Kampf gegen kriminelle Familienclans richtet die niedersächsische Justiz Sondereinheiten in Braunschweig, Hildesheim, Osnabrück und Stade ein.

Foto: Armin Weigel / dpa

Im Kampf gegen kriminelle Familienclans richtet die Niedersächsische Justiz Sondereinheiten in Braunschweig, Hildesheim, Osnabrück und Stade ein.

Auch bei Staatsanwaltschaft Braunschweig sollen sich Juristen gezielt um Clan-Kriminalität kümmern

Jeweils zwei zusätzliche Staatsanwälte sollen sich bei den dortigen Staatsanwaltschaften um Clan-Kriminalität kümmern, wie ein Sprecher des Justizministeriums am Freitag sagte.

Bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle wird ein Koordinator eingesetzt, der für die deutschland- und europaweite Vernetzung der Ermittlungen zuständig ist. An der inhaltlichen Ausrichtung der Sondereinheiten werde noch gearbeitet, so der Sprecher.

Sondereinheit-Standorte nach „regionalen Schwerpunkten“ der Clan-Kriminalität gebildet

Die Standorte seien entsprechend regionaler Schwerpunkte von Clan-Kriminalität in Niedersachsen ausgewählt worden.

Als erstes Bundesland erstellt Niedersachsen bereits seit 2013 ein separates Lagebild zur Clan-Kriminalität.

Seit März 2018 geht die Polizei im Land mit einer einheitlichen Konzeption gegen kriminelle Clans vor. Dabei geht es unter anderem darum, konsequent gegen jegliche Form von Kriminalität anzugehen, Autos zu beschlagnahmen und durch Verbrechen erlangtes Vermögen abzuschöpfen. dpa

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