Corona in Niedersachsen

19.875 Neuinfektionen: Niedersachsen hat höchste Corona-Inzidenz

| Lesedauer: 4 Minuten
3-Euro-Schnelltest: Wer jetzt noch an kostenlose Schnelltests kommt

Wer jetzt noch an kostenlose Schnelltests kommt

Welche Personen bald nur noch einen kostenlosen Bürgertest angeboten bekommen soll, zeigt das Video.

Beschreibung anzeigen

Hannover.  9622 Menschen aus Niedersachsen sind mit Corona-Infektion verstorben, es gibt 2.594.609 bestätigte Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz steigt auf 921,5.

  • Seit dem 1. April 2022 erfolgt die Übermittlung der Covid-19 Meldefälle in Niedersachsen nur noch werktags. Die Aussagekraft der tagesaktuellen Berichterstattung der Neuinfektionen ist am Wochenende und zu Beginn der Woche eingeschränkt, da am Wochenende weniger Testungen, Labordiagnostik, Meldungen und Übermittlungen stattfinden. Tagesaktuelle Schwankungen sollten daher – insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn – nicht überbewertet werden.
  • Die Zahl der Menschen, die sich in Niedersachsen seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, beträgt am Dienstag, 28. Juni, auf 2.594.609 gestiegen. Das sind 19.875 mehr als am Tag zuvor.
  • 9622 mit Sars-Cov-2 infizierte Patientinnen und Patienten aus Niedersachsen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das sind 8 Todesfälle mehr als am Tag zuvor.
  • In unserer Region sind bislang 1442 Menschen am beziehungsweise mit dem Coronavirus gestorben.
  • Laut RKI liegen auf Kreis- und Stadtebene in Niedersachsen derzeit zehn Kommunen über dem 250er-Inzidenzwert: Die Kreise Goslar, Helmstedt, Region Hannover, Cloppenburg, Leer, Osnabrück und die Städte Delmenhorst, Emden, Osnabrück und Wilhelmshaven.
  • Über dem 750er-Inzidenzwert liegen auf Kreis- und Stadtebene in Niedersachsen laut RKI derzeit 35 Kommunen: Die Kreise Gifhorn, Northeim, Peine, Wolfenbüttel, Göttingen, Diepholz, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg (Weser), Schaumburg, Celle, Cuxhaven, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Heidekreis, Stade, Uelzen, Verden, Ammerland, Aurich, Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Oldenburg, Vechta, Wesermarsch, Wittmund und die Städte Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg und Oldenburg.
  • Die gute Nachricht: Das Gesundheitsministerium schätzt, dass in Niedersachsen 2.433.060 der bislang gemeldeten und laborbestätigten Fälle wieder genesen sind.
  • Die Hospitalisierungsrate liegt am Dienstag bei 10,2 (Freitag 6,7).
  • 3,7 Prozent der bereitstehenden Intensivbetten sind am Dienstag mit Covid-Kranken belegt (Freitag 3,0 Prozent). Quelle für Hospitalisierungswert und Intensivbettenbelegung: Land Niedersachsen.

Die Corona-Zahlen in unserer Region:

Kommune 7-Tage-Inzidenz (Vortagswert) Todesfälle
Braunschweig 826 (766) 298
Gifhorn 983,5 (1016,2) 345
Helmstedt 653,4 (523,4) 143
Peine 1077,7 (886,3) 161
Salzgitter 889,6 (797,2) 167
Wolfenbüttel 952,6 (970,2) 131
Wolfsburg 809,9 (789,7) 197

Zahlen von Dienstag, 28. Juni, Quelle: RKI/Land Niedersachsen. Hinweis: Die Aussagekraft der tagesaktuellen Berichterstattung der Neuinfektionen ist am Wochenende und zu Beginn der Woche eingeschränkt. Die Gesundheitsämter in Niedersachsen übermitteln an Wochenenden keine Corona-Zahlen mehr an das RKI.

Die meisten Corona-Regeln in Niedersachsen und Deutschland sind Anfang April ausgelaufen. Trotzdem bleiben die Inzidenzen hoch, auch in der Region zwischen Harz und Heide. Wir haben hier zusammengefasst, welche Corona-Regeln in Niedersachsen aktuell gelten, und wo es noch eine Masken- oder Testpflicht gibt.

Das besagt die aktuelle Corona-Verordnung für Niedersachsen

Die aktuelle Verordnung gilt bis zum 31. August 2022. Sie besagt für...

Private Treffen: Die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte entfallen.

Einzelhandel: Die generelle FFP2-Maskenpflicht in Geschäften entfällt. Allerdings darf im Rahmen des Hausrechts eine Masken- wie auch eine Test- oder 3G/2G/2GPlus-Pflicht vorgeschrieben werden.

Gastronomie: Auch in Restaurants ist die Maskenpflicht weggefallen. Per Hausrecht kann eine Masken- wie auch eine Test- oder 3G/2G/2GPlus-Pflicht gelten.

Nah- und Fernverkehr: Während der Fahrt sowie an den Haltestellen müssen die Fahrgäste weiterhin eine FFP2-Maske tragen.

Kino, Clubs, Freizeitparks: Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Auch hier können Ausnahmen wie Maskenpflicht oder 3G gelten.

Veranstaltungen und Kundgebungen: Egal, mit welcher Personenzahl – es gibt keine Beschränkungen mehr.

Hotels: Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Es kann jedoch im Rahmen des Hausrechts Ausnahmen verhängt werden.

Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure: Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Es kann jedoch im Rahmen des Hausrechts Ausnahmen verhängt werden.

Schule und Kita: Seit Mai gibt es keine Testnachweispflicht mehr, Schülerinnen und Schüler wie auch Kita-Kinder ab drei Jahren können sich aber bis zu drei Mal pro Woche testen. Tests werden durch die Einrichtung bereitgestellt. Eine Maskenpflicht gilt nicht mehr.

Krankenhäuser: Pflegerinnen und Pfleger wie auch Besucherinnen und Besucher müssen sich auf eine Corona-Infektion testen. Generell gilt: Krankenhäuser dürfen weiterhin Daten erheben. Zudem gilt eine Maskenpflicht.

Arztpraxen: Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske entfällt in den Bereichen, in denen die Maske für eine medizinische Behandlung abgenommen werden muss.

Pflegeheime: Besucherinnen und Besucher müssen sich weiterhin testen und eine FFP2- Maske tragen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen auch eine sogenannte OP-Maske tragen.

Als allgemeine Empfehlungen spricht das Land Niedersachsen aus:

  • medizinische Masken insbesondere in geschlossenen Räumen und bei viel Publikumsverkehr zu tragen
  • Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten
  • Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Corona-Infektionen einzuhalten, wie zum Beispiel Räume regelmäßig zu lüften
  • die fortbestehenden Test- und Impfangebote zu nutzen

Dieser Artikel wird aktualisiert.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (51)