Corona-Krise: Aufnahmestopp in Niedersachsens Pflegeheimen

Hannover.  Das Land zieht Konsequenzen aus den Todesfällen in Pflegeeinrichtungen – unter anderem in Wolfsburg. Auch auf Besuche solle vorerst verzichtet werden.

Im Wolfsburger Hanns-Lilje-Heim gab es bereits 17 Corona-Tote – das Land Niedersachsen zieht nun Konsequenzen

Im Wolfsburger Hanns-Lilje-Heim gab es bereits 17 Corona-Tote – das Land Niedersachsen zieht nun Konsequenzen

Foto: Helge Landmann / regios24

Niedersachsen hat nach dem Tod mehrerer mit dem Coronavirus infizierter Pflegebedürftiger in Wolfsburg einen Aufnahmestopp für Pflegeheime angeordnet. Ausnahmen gebe es nur, wenn eine 14-tägige Quarantäne für neue Bewohner gewährleistet sei, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann am Montag in Hannover.

Niedersachsen: Ministerin appelliert, auf Besuche in Pflegeheimen zu verzichten

Die SPD-Politikerin appellierte zudem, auf Besuche älterer Angehöriger zu verzichten: „Bitte besuchen Sie Ihre Lieben nicht. Damit schützen Sie nicht nur Ihre eigene Mutter oder Ihren eigenen Vater, sondern alle.“ Es gebe viele Hinweise, dass die Besuchsverbote für Alters- und Pflegeheime nicht beachtet worden seien.

Corona in Wolfsburg- Die Fakten auf einen Blick

Coronavirus: Bereits 17 Tote in Wolfsburger Pflegeheim

Im Wolfsburger Hanns-Lilje-Heim sind 17 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, wie die Stadt am Montag mitteilte. Bei den meisten von ihnen seien vor dem Tod keine Covid-19-Symptome aufgetreten. dpa

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