Niedersachsen: SPD-Geschäftsführer verteidigt Impfstrategie

Niedersachsen war bis vor einigen Tagen im bundesweiten Vergleich der bisherigen Impfungen pro 1000 Einwohner das Schlusslicht.

Die SPD im niedersächsischen Landtag hat Kritik am schleppenden Start der Corona-Impfungen zurückgewiesen (Symbolbild).

Die SPD im niedersächsischen Landtag hat Kritik am schleppenden Start der Corona-Impfungen zurückgewiesen (Symbolbild).

Foto: Ariel Schalit / dpa

Die SPD im niedersächsischen Landtag hat Kritik am schleppenden Start der Corona-Impfungen zurückgewiesen. „Wir haben über das Land verteilt immerhin 50 Impfzentren, was natürlich einen erhöhten Organisationsaufwand bedeutet. Für Niedersachsen als Flächenland ist dies aber der richtige Weg“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Wiard Siebels, im Interview der „Neuen Osnabrücker Zeitung". Die dezentrale Struktur unterscheide sich von anderen Bundesländern und vom Wunsch des Bundesgesundheitsministers. Er könne aber nicht sagen, dass das Land „erkennbar etwas falsch gemacht hat“, sagte Siebels.

Niedersachsen war Schlusslicht bei Corona-Impfungen

Niedersachsen war bis vor einigen Tagen im bundesweiten Vergleich der bisherigen Impfungen pro 1000 Einwohner das Schlusslicht. Seither holt das Land allerdings auf, weil die Zahl der täglichen Covid-19-Impfungen deutlich gesteigert worden ist.

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