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Das war der Donnerstag: Das müssen Sie heute wissen!

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Luis Görlich soll die rechte Abwehrseite der Eintracht verstärken.

Luis Görlich soll die rechte Abwehrseite der Eintracht verstärken.

Foto: imago images/Fotostand

Braunschweig.  Görlich steht bei Eintracht vor dem Medizincheck, Karstadt-Filiale in Braunschweig ist länger geöffnet und kommunale Kliniken machen massive Defizite.

Abwehrspieler Luis Görlich steht bei Eintracht Braunschweig vor dem Medizincheck. Er soll die rechte Abwehrseite verstärken. Bis September ist die Karstadt-Filiale in Braunschweig wohl noch geöffnet, ursprünglich sollte sie am 30. Juni schließen. Außerdem schlagen die kommunalen Großkrankenhäuser Alarm. Sie seien chronisch unterfinanziert und würden Defizite in Millionenhöhe machen. Unterstützen wollen die Kommunen allerdings Schülerinnen und Schüler nach der Corona-Pandemie. Kostenloser Zugang zu Freibädern ist da eine Idee. Um Braunschweigs City nach der Pandemie wiederzubeleben schlägt die CDU vor, dass es keine Parkgebühren mehr geben soll.

Luis Görlich vor dem Medizincheck

Zu den Spielern, die bei Eintracht Braunschweig durchgecheckt werden, gehört nach Informationen unserer Zeitung auch Luis Görlich. Das Interesse der „Löwen“ am jungen Rechtsverteidiger von der U23 der TSG Hoffenheim hatte Vollmann jüngst bestätigt. Nun kommt offenbar Bewegung in die Sache.

Karstadt-Filiale bis September offen

In der Innenstadt steht bald der nächste große Leerstand bevor – aber offensichtlich etwas später als gedacht. Eigentlich hatte es im September 2020 geheißen, dass der Warenhauskonzern „Galeria Karstadt Kaufhof“ den Mietvertrag für den Karstadt-Standort am Gewandhaus zum 30. Juni 2021 gekündigt habe. Das hatte damals der Eigentümer der Immobilie, der Braunschweiger Textilunternehmer und New-Yorker-Chef Friedrich Knapp, mitgeteilt.

Zwar sind bereits Anzeichen der bevorstehenden Schließung zu sehen: So hat der Babyausstatter Baby-Walz bereits das Untergeschoss verlassen, und auch der Wohnaccessoires-Anbieter Depot hat die Verkaufsfläche im Erdgeschoss geräumt. Doch ansonsten läuft der Betrieb noch weiter.

Kommunale Großkrankenhäuser stellen Existenzfrage

Zur Finanzierung der geplanten Zentralklinik am Klinikum-Standort Salzdahlumer Straße fordert Braunschweigs SPD-Oberbürgermeister Ulrich Markurth vom Land einen Sondertopf über 180 Millionen Euro. Die finanzielle Schieflage des regionalen Maximalversorgers dramatisiere sich, verweist Markurth auf die Unterfinanzierung der Kliniken, die deutschlandweit besonders hart kommunale Großkrankenhäuser treffe. „Es stellt sich in der Tat die Existenzfrage.

“Und das nicht nur in Braunschweig. Auch der Deutsche Städtetag schlägt jetzt „deutlich Alarm“, wie sein Präsident Burkhard Jung aus Leipzig am Donnerstag in einer Pressekonferenz sagte. Die mehr als 50 kommunalen Großkrankenhäuser in Deutschland seien chronisch unterfinanziert und schrieben rote Zahlen im Millionenbereich.

So wollen Kommunen Schüler beim Schwimmenlernen unterstützen

In der abflauenden Infektionslage wollen einige Kommunen in Niedersachsen rechtzeitig vor Ferienbeginn Kinder und Jugendliche in den Blick nehmen. Dafür gibt es in Hannover den Vorschlag, Schülerinnen und Schülern freien Eintritt ins Freibad in den Sommerferien zu ermöglichen.

Während auch in Göttingen ein entsprechender Antrag vorliegt, gibt es in vielen anderen Kommunen solche Pläne nicht.

Verzicht auf Parkgebühren in der Braunschweiger City?

Mit kurzfristigen Maßnahmen will die CDU die Wiederbelebung der Innenstadt ankurbeln. In einem Antrag zur Ratssitzung im Juli fordert die Fraktion ein schnell umzusetzendes Konzept. Darin sind zum Beispiel folgende Vorschläge aufgeführt: temporärer Wegfall sämtlicher städtischer Parkgebühren für die innenstadtnahen Parkplätze, kostenloser Park-and-Ride-Pendelverkehr vom Harz-und-Heide-Gelände in die Innenstadt, kostenlose Samstags-Einkaufs-Fahrkarte im ÖPNV, Erweiterung der Sonntagsöffnungen, Zusammenbringen aller entscheidenden Akteure.

Corona in Braunschweig

Die Zahl der Neuinfektionen in Braunschweig bewegt sich knapp über Null. Am Donnerstag meldet das Robert-Koch-Institut für Braunschweig eine Sieben-Tage-Inzidenz von 3,2. Hier geht’s zu den aktuellen Regeln.

Das war am Mittwoch wichtig:

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