Polizei Niedersachsen

Messer-Attacke auf Uni-Campus: 21-Jähriger am Hals verletzt

| Lesedauer: 2 Minuten
Ein Student aus Lüneburg wurde mit Stichverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Ein Student aus Lüneburg wurde mit Stichverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Foto: Boris Roessler / dpa

Lüneburg.  Ein Student wurde in Lüneburg von einem Mann mit Messer angegriffen und in Hannover schnappten Ermittler zwei Diebe. Polizeieinsätze in Niedersachsen.

Mit einem Messer hat ein Mann auf einer Wiese vor der Universität in Lüneburg einen 21-Jährigen angegriffen und am Hals verletzt. Der 21-Jährige, der zuvor als Tutor mit einer Gruppe von Studenten auf der sogenannten Mensawiese Sport gemacht hatte, kam mit oberflächlichen Schnittverletzungen in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte. Der Angreifer flüchtete nach der Tat am Montagvormittag auf einem Fahrrad. Die Polizei leitete nach eigenen Angaben eine umfangreiche Fahndung ein.

Ein Polizist auf Streife entdeckte den mutmaßlichen Täter kurze Zeit später in einem anderen Stadtteil Lüneburgs auf dem Rad und verfolgte ihn. Zusammen mit einer weiteren Polizeistreife wurde der Mann schließlich festgenommen.

Den Angaben zufolge gibt es bislang keine Hinweise, dass der 28-jährige Tatverdächtige aus dem Landkreis Lüneburg eine persönliche Verbindung zur Universität oder zu dem Opfer hat. Zudem schließt die Polizei nicht aus, dass der Mann bei der Tat unter Drogeneinfluss stand. Es werde davon ausgegangen, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befand, sagte ein Polizeisprecher. Es wurden Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen.

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