Polizei-Überblick

Nach Panik in Diskothek steht genaue Besucherzahl noch nicht fest

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Am Freitag kam es in einer Diskothek im Kreis Cloppenburg zu einer Panik.

Am Freitag kam es in einer Diskothek im Kreis Cloppenburg zu einer Panik.

Foto: Markus Scholz / dpa (Symbolbild)

Friesoythe.  Die Feuerwehr rettet einen Rehbock aus Schwimmbad. Verfolgungsfahrt mit Tempo 240 – das ist der Polizei-Überblick in Niedersachsen.

Nach der Räumung einer Diskothek im Landkreis Cloppenburg steht die genaue Zahl der Besucher noch nicht fest. „Die Besucherzahl am Freitagabend lag in der Diskothek im vierstelligen Bereich“, sagte dazu ein Sprecher des Landkreises am Montag. Die Ermittlungen über die Gesamtzahl der Besucher liefen noch, sagte er.

Bei der nach 2G-Regeln stattfindenden Veranstaltung in der Stadt Friesoythe hätte nach der niedersächsischen Corona-Verordnung die Kapazität der Besucher auf 50 Prozent beschränkt werden müssen. Der Landkreis werde eine Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die niedersächsische Corona-Verordnung einleiten. Des Weiteren prüfe der Landkreis die Anordnung von weiteren rechtlichen Maßnahmen, sagte der Sprecher.

Panik bei Diskobesucher am Freitagabend

Bei einer Routinekontrolle von Landkreis und Polizei war am Freitagabend die Räumung der Diskothek angeordnet worden. Dabei brach unter einigen Gästen eine Panik aus. Mehrere Personen fielen in Ohnmacht oder hyperventilierten. Sanitäter und Psychologen betreuten die Menschen mit gesundheitlichen Problemen.

Bei weiteren Kontrollen von zwei anderen Diskotheken und einer Veranstaltung in der Stadthalle Cloppenburg gab es nach Angaben des Landkreises keine Beanstandungen. Die Regelungen der niedersächsischen Corona-Verordnung seien dort vorbildlich umgesetzt worden.

Feuerwehr rettet Rehbock aus Schwimmbad

Ein Rehbock ist aus dem Schwimmerbecken eines Freibades im Landkreis Nienburg/Weser gerettet worden. Elf Einsatzkräfte waren im Einsatz, um das Tier in der Gemeinde Stolzenau aus dem Wasser zu holen, wie die Zeitung „Die Harke“ am Dienstag berichtete. Demnach hatte der Schwimmmeister das Tier am Montag entdeckt und die Gemeindeverwaltung um Hilfe gebeten. Diese alarmierte die Feuerwehr.

Dem Bericht zufolge kesselten die Feuerwehrleute das schwimmende Reh mit einer Leine ein und zogen es dann aus dem Wasser. Um das Tier zu beruhigen, stülpten sie ihm vorübergehend eine Mütze über den Kopf, dann rubbelten sie sein nasses Fell trocken. Anschließend ließen sie den augenscheinlich unverletzten Rehbock in einem nahe gelegenen Waldstück frei.

Verfolgungsfahrt mit bis zu Tempo 240 auf Autobahn

Die Polizei hat einen Mann nach einer gefährlichen Verfolgungsfahrt mit Geschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometern auf der Autobahn 2 festgenommen. Der 32-Jährige war am Samstagabend in Niedersachsen vor einer Kontrolle mit Vollgas geflüchtet. Ein ziviler Streifenwagen mit Blaulicht verfolgte den Wagen auf der A2 Richtung Dortmund. Der Mann missachtete dabei sämtliche Tempolimits, überholte Autos von rechts und schnitt Fahrzeuge beim Spurwechsel, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Kurz vor der Ausfahrt Herford in Nordrhein-Westfalen sei ein Reifen des Fluchtautos geplatzt, so dass der 32-Jährige auf dem Standstreifen strandete. Der Fahrer sei mit erhobenen Armen aus dem Wagen gestiegen und von Beamten der Autobahnpolizei Herford festgenommen worden. Es stellte sich heraus, dass er nicht nur unter Drogeneinfluss stand und keinen Führerschein besaß, sondern nach einem Freigang nicht in ein Gefängnis in Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt war.

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