Regionale Polizeinachrichten

Tödlicher Unfall – Auto kollidiert mit Traktor

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Im Kreis Lüchow-Dannenberg ist es am Sonntagabend zu einem tödlichen Unfall gekommen.

Im Kreis Lüchow-Dannenberg ist es am Sonntagabend zu einem tödlichen Unfall gekommen.

Foto: Philipp Schulze / dpa-tmn (Symbolfoto)

Lüchow-Dannenberg.  Der tödliche Unfall im Kreis Lüchow-Dannenberg hat sich am Sonntagabend ereignet. Der Polizei-Überblick für Niedersachsen.

Ein 43 Jahre alter Autofahrer ist im Landkreis Lüchow-Dannenberg beim Zusammenstoß seines Wagens mit einem Traktor ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Sonntagabend zwischen Dangenstorf und Trabuhn.

Der Wagen war demnach aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenspur gekommen und dort mit dem Traktor kollidiert. Dessen Fahrer erlitt laut Polizei einen Schock. Die Straße war zeitweilig gesperrt.

Nackter Mann zwingt Regionalzug zur Vollbremsung

Ein nackter Man hat eine Regionalbahn am Wochenende zur Vollbremsung gebracht. Der 24-Jährige lief am Samstagmorgen völlig unbekleidet entlang der Bahngleise in der Gemeinde Bramsche (Landkreis Osnabrück), wie die Polizei am Montag mitteilte. Daraufhin habe der Lokführer den Zug gebremst. Der Mann habe unter Drogeneinfluss gestanden und sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, auf der Regionalbahnstrecke zwischen Osnabrück und Oldenburg kam es aber zu Verspätungen. Gegen den 24-Jährigen wird nun wegen gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr ermittelt.

Frau rast in Autobahn-Baustelle – 30.000 Euro Sachschaden

Eine 57-Jährige ist mit hoher Geschwindigkeit mit ihrem Auto in eine Baustelle auf der Autobahn 29 gefahren und dabei verletzt worden. Die Frau fuhr am Sonntagabend in Richtung Wilhelmshaven gegen etliche beleuchtete Warnbaken an der Anschlussstelle Zetel, wie die Polizei am frühen Montag mitteilte.

Aus zunächst unbekannten Gründen prallte das Auto auf den folgenden 350 Metern weitere Male auf Schutzplanken und kam schließlich mit einem abgerissenen Vorderreifen zum Stehen. Das Fahrzeug sei rundum beschädigt. Insgesamt wird der Sachschaden auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Verletzte wurde in ein Krankenhaus transportiert. Die Unfallursache blieb zunächst unklar.

34 Kinder bei Busunfall überwiegend leicht verletzt

Bei einem Busunfall in Celle bei Hannover sind am Montagmorgen nach Polizeiangaben 34 Kinder überwiegend leicht verletzt worden. Zwei oder drei Kinder seien ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Über die Schwere ihrer Verletzungen konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.

Ein Linienbus war auf der Bundesstraße 214 im Ortsteil Altencelle auf einen anderen Linienbus aufgefahren. Unfallursache war dem Sprecher zufolge vermutlich die tief stehende Sonne. Die Unfallstelle wurde gesperrt und musste weiträumig umfahren werden. Nach Angaben der „Celleschen Zeitung“ kam es zu Staus.

Betrunkene verunglücken mit Transporter – keiner will gefahren sein

Zwei betrunkene Männer sind auf der Bundesstraße 81 bei Halberstadt mit einem Transporter im Straßengraben gelandet – und keiner will gefahren sein. Die Männer und ein mitfahrender Hund wurden bei dem Unfall am Sonntagmorgen leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Transporter war aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen, mit einer Leitplanke kollidiert und auf dem Dach in den Straßengraben gerutscht.

500 Kilogramm tote Fische im Geestrandgraben

In einem Geestrandgraben in Elsfleth (Kreis Wesermarsch) sind zahlreiche Fische vermutlich wegen Sauerstoffmangels verendet. Allerdings könne auch eine Gewässerverunreinigung nicht ausgeschlossen werden, weshalb am Sonntag entsprechende Proben entnommen worden seien, teilte die Polizei mit, die ein Ermittlungsverfahren einleitete. Der örtliche Fischereiverein hatte erst am Samstag den Sauerstoffgehalt des Gewässers gemessen und für gut befunden. Nach ersten Schätzungen wurden rund 500 Kilogramm verendete Fische gefunden. Deren Anzahl dürfte sich aber noch erhöhen, vermutete die Polizei am Montag. Die Feuerwehr versorgte das Gewässer mit Sauerstoff, um ein weiteres Fischsterben zu verhindern.

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Die beiden Insassen im Alter von 31 und 23 Jahren stritten jeweils ab, gefahren zu sein. Bei ihnen wurden ein Atemalkoholwert von 1,8 und 1,67 Promille festgestellt. Gegen beide wurden Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Der Führerschein des 23-Jährigen wurde beschlagnahmt, der 31-Jährige hat gar keinen. Gegen ihn läuft auch ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Sachschaden lag bei rund 10.000 Euro, die B81 blieb an der Unfallstelle zeitweise gesperrt.

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