Polizei Niedersachsen

Frontal-Crash: ein Toter, Beifahrer in Lebensgefahr

| Lesedauer: 6 Minuten
Zwei zerstörte Autos stehen nach einem Frontalzusammenstoß auf einer Straße. Bei einem Zusammenstoß zweier Autos bei Emstek ist ein 44-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Die 34-jährige Fahrerin des anderen Autos und ein 30-jähriger Beifahrer des Todesopfers wurden bei der Kollision am späten Freitagnachmittag im Landkreis Cloppenburg schwer verletzt.

Zwei zerstörte Autos stehen nach einem Frontalzusammenstoß auf einer Straße. Bei einem Zusammenstoß zweier Autos bei Emstek ist ein 44-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Die 34-jährige Fahrerin des anderen Autos und ein 30-jähriger Beifahrer des Todesopfers wurden bei der Kollision am späten Freitagnachmittag im Landkreis Cloppenburg schwer verletzt.

Foto: Andre van Elten / dpa

Emstek.  In einer leichten Rechtskurve geriet ein Auto in den Gegenverkehr. Ein dreijähriges Kind wurde verletzt. Der Polizei-Überblick für Niedersachsen.

Bei einem Zusammenstoß zweier Autos bei Emstek ist ein 44-jähriger Fahrer ums Leben gekommen. Sein 30-jähriger Beifahrer schwebte nach der Kollision am späten Freitagnachmittag im Landkreis Cloppenburg in Lebensgefahr, teilte die Polizei am Abend mit. Die 34-jährige Fahrerin des anderen Wagens erlitt schwere Verletzungen, ein dreijähriges Kind wurde leicht verletzt.

Der 44-Jährige war mit seinem Wagen auf einer Straße zwischen Emstek und Westeremstek unterwegs. Er fuhr aus noch ungeklärter Ursache in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort krachte er laut Polizei gegen das Auto der 34-Jährigen, in dem auch das dreijährige Kind saß. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Oldenburg, Vechta und Cloppenburg gebracht. Die Straße wurde voll gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauerten am Abend noch an, wie es hieß.

Drei Senioren sterben bei Feuer in Altenheim bei Oldenburg

Nach einem Feuer in einem Altenheim bei Oldenburg liegen der Polizei noch keine Erkenntnisse zu der Ursache des Brandes vor. Die Nachforschungen dauerten an, teilte eine Sprecherin der Polizei am Montagmorgen mit. Ermittler sollen das Altenheim am Montag abermalig untersuchen. Ob ein Gutachter hinzugezogen werden müsse, sei noch unklar.

Bei dem Feuer in dem Altenheim in Wardenburg bei Oldenburg kamen drei Menschen ums Leben. Sie starben vermutlich durch Rauchgase, sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntagabend. Zehn weitere Senioren wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Die restlichen Bewohner konnten aus ihren Zimmern gerettet werden. „Die Zivilcourage von Anwohnern und Nachbarn war sehr groß, sie haben den Pflegern bei der Evakuierung geholfen, das hat gut geklappt“, sagte Feuerwehrsprecher Max Eilers.

Das Feuer war aufgefallen, weil die Brandmelder in dem Alten- und Pflegeheim mit 37 Bewohnern Alarm schlugen und so direkt die Feuerwehr alarmiert wurde. Die Einsatzkräfte konnten den Brand schnell löschen. Die Verletzten kamen in Kliniken.

Die restlichen Bewohner wurden zunächst in einem benachbarten Gebäude des Altenheims von den Rettungskräften medizinisch untersucht. Das Gebäude sei nur noch zum Teil bewohnbar, weshalb die evakuierten Bewohner zunächst in eine Not- und Pflegeunterkunft gebracht werden mussten.

18-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall im Landkreis Oldenburg

Ein 18-Jähriger ist bei einem Autounfall am frühen Montagmorgen tödlich verletzt worden. Im Landkreis Oldenburg kam der Mann von der Straße ab und rammte einen Leitpfosten und einen Baum, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 18-Jährige, der aus Nordrhein-Westfalen stammt, verstarb im Krankenhaus. Zu dem Zeitpunkt des Unfalls war der Mann nach Angaben der Polizei allein im Auto.

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Balkongeländer in Fürstenau reißt ab – Fünf Menschen stürzen in die Tiefe

Fünf Männer sind von einem Balkon eines Einfamilienhauses in Fürstenau bei Osnabrück in die Tiefe gestürzt. Zwei von ihnen wurden lebensgefährlich, drei schwer verletzt, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Osnabrück am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. Die Verletzten seien in Krankenhäuser gekommen.

Das Unglück geschah demnach, als die Männer im Alter zwischen 36 und 48 Jahren sich gegen das hölzerne Balkongeländer lehnten, das plötzlich abriss. Sie seien aus einer Höhe von etwa dreieinhalb Metern auf einer gepflasterten Terrasse aufgeschlagen. Zwei 42 und 36 Jahre alte Männer wurden lebensgefährlich verletzt, einer von ihnen musste noch am Unfallort reanimiert werden. Die restlichen 47, 43 und 38 Jahre alten Männer verletzten sich am Sonntagabend schwer.

Ein marodes Geländer ist nach ersten Ermittlungen der Polizei die Ursache für den Absturz von fünf Menschen von einem Balkon eines Einfamilienhauses in Fürstenau im Landkreis Osnabrück. Der Zustand des Geländers aus Holz in Verbindung mit dem Gewicht der sich dagegen lehnenden Männer sei der Auslöser des Unfalls, teilte die Polizei am Montag mit.

Northeim: Entlaufene Stachelschweine in Einbeck wieder aufgetaucht

Zwei aus einem Zirkus in Einbeck im Landkreis Northeim entlaufene Stachelschweine sind wieder aufgetaucht. Den Tieren gehe es gut und sie seien wieder zurück in ihrem Gehege, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Mitarbeiter des Zirkus hatten die Nagetiere am Sonntagnachmittag entdeckt und eingefangen. Die etwa 60 Zentimeter langen und rund 18 Kilogramm schweren Stachelschweine waren am Sonntagmorgen aus ihrem Gehege ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei sind die Tiere für den Menschen ungefährlich, solange man sie in Ruhe lasse.

Unangemeldete Demonstration vor Tönnies-Schlachthof im Kreis Osnabrück

Vor einem Betrieb des Schlachtkonzerns Tönnies haben sich etwa 100 Menschen zu einer unangemeldeten Demonstration versammelt. Der Protest in der Gemeinde Badbergen (Landkreis Osnabrück) begann am Montagmorgen, wie die Polizei Osnabrück mitteilte. Für die Demonstration verantwortlich ist nach Angaben der Polizei „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“, eine Gruppe von Tierrechtsaktivisten. Die Aktivisten beschuldigten den Konzern in einer Mitteilung der Ausbeutung von Mensch und Tier sowie der Zerstörung von Klima und Natur. Mehrere Menschen hätten sich an das Tor des Betriebs gekettet.

Vier Wohnhäuser in Bremerhaven nach Brand unbewohnbar

Im Bremerhavener Stadtteil Leherheide haben am Sonntagabend mehrere Reihenhäuser gebrannt und sind nun unbewohnbar. Ein mittleres Reihenhaus stand gegen 19 Uhr bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand und drei weitere angrenzende Häuser waren vollständig verraucht. Dies teilte die Feuerwehr Bremerhaven in der Nacht zum Montag mit. Das Feuer des mittleren Hauses griff auch auf zwei Vordächer der Nachbargebäude über.

Die Feuerwehr konnte den Brand unter schwerem Atemschutz letztlich löschen und weiteren Schaden verhindern. Dabei war sie mit insgesamt 49 Einsatzkräften vor Ort. Eine Bewohnerin der Häuser wurde durch den Brand verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Ursache des Feuers ist laut Polizei Bremerhaven noch nicht bekannt.

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