Australiens Buschbrände: Benefizkonzert in Sydney mit Queen

Berlin.  Die Buschfeuer in Australien lodern auch am Montag weiter. Ein Benefizkonzert soll den Opfern helfen. Diese Stars treten in Sydney auf.

Feuer lassen Australier verstört zurück

Die Einwohner der australischen Ortschaft Batlow haben zwar die Buschfeuer überlebt, doch viele sind verstört und stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.

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  • Die Zahl der Toten durch die Buschbrände in Australien steigt weiter
  • Premierminister Scott Morrison sprach jetzt von 28 Toten
  • Australiens Regierungschef ist inzwischen so unbeliebt wie nie
  • In New South Wales und Victoria lodern noch um die 140 Feuer
  • Ein neunstündiges Benefizkonzert am 16. Februar soll Spenden sammeln
  • Alle aktuellen Entwicklungen zu den Feuern in Australien im Newsblog

Australiens Feuerwehrleute kämpfen weiter unermüdlich gegen die Flammen. Am Montag zählten die Behörden in den besonders betroffenen Bundesstaaten New South Wales und Victoria noch etwa 140 Brände. Der Rauch soll bis nach Sydney bemerkbar sein.

Während Premierminister Scott Morrison immer weiter an Beliebtheit einbüßt, planen zahlreiche Stars ein großes Benefizkonzert für die Opfer der Brandkatastrophe. Am 16. Februar sollen unter anderem Queen, Alice Cooper und Olivia Newton-John in Sydney auftreten, um Spenden zu sammeln.

Auch die Regierung hatte einen Hilfsfonds versprochen. 2 Milliarden australische Dollar – umgerechnet 1,2 Milliarden Euro – sollen Einwohnern wie Tierschutz-Organisationen zu Gute kommen.

Wie dramatisch das Ausmaß der australischen Buschbrände ist, zeigt unsere interaktive Karte:

Das Ausmaß entspricht etwa einem Drittel der Größe von Rheinland-Pfalz. In einigen betroffenen Gebieten hatten die Temperaturen teilweise 44 Grad erreicht. Dazu wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde registriert, die die Brände weiter anfachten.

Bewohner der Stadt Wodonga in Victoria mussten am Wochenende wegen der Brände in Sicherheit gebracht werden. In New South Wales waren mehr als 3500 Feuerwehrleute im Einsatz. Ihnen und ihren Kollegen wurde in Sydney gedankt. Auf der Oper war eine Lichtinstallation mit Feuerwehrleuten zu sehen. Daneben stand der Spruch: „Thank you Firies“ (Danke, Feuerwehrleute).

Wir berichten über die Buschbrände in Australien im Newsblog:

Montag, 13. Januar: Queen und Alice Cooper bei Benefizkonzert in Sydney

16.27 Uhr: Um Betroffenen der Buschbrände in Australien zu helfen, sollen Menschen ihre Ferienhäuser zur Verfügung stellen – dazu hat der Infrastrukturminister des Bundesstaates New South Wales, Andrew Constance, jetzt in einem Video aufgerufen.

„Wenn Sie ein Ferienhaus an der Südküste von New South Wales besitzen, brauchen wir Ihre Hilfe“, schrieb der Politiker am Montag zudem auf Twitter. Er forderte die Menschen auf, ihre Häuser an Familien zu vermieten, die ihr Heim in den Flammen verloren haben.

10.16 Uhr: Angekündigt war das Konzert bereits, jetzt steht fest, wer dort auftritt: Am 16. Februar werden unter anderem Queen, Alice Cooper, K.D. Lang und Olivia Newton-John im Stadion in Sydney spielen, um Geld für die Buschbrand-Hilfe zu sammeln.

Das „Concert for National Bushfire Relief“ soll neun Stunden dauern und sein Erlös den australischen Feuerwehrleuten, dem Roten Kreuz und einer Tierschutz-Organisation zu Gute kommen. Ins Leben gerufen hatte es die Komikerin Celeste Barber, die im Netz 50 Millionen australische Doller an Spenden gesammelt hatte.

5.03 Uhr: Die Australier sind alles andere als überzeugt vom Krisenmanagement ihres Premiers: Scott Morrison hat während der Buschbrände deutlich an Popularität verloren. Die Zustimmungswerte sind so tief wie nie in seiner anderthalbjährigen Amtszeit.

Seit Anfang Dezember fielen sie um 8 Punkte auf 37 Prozent, wie aus einer Umfrage der konservativen Zeitung „The Australian“ hervorgeht. Oppositionsführer Anthony Albanese von der Labor-Partei überholte den Chef der konservativen Liberalen: 46 Prozent der Befragten hätten lieber ihn als Premier.

Für Morrison (Spitzname „ScoMo“) sind das die schlechtesten Zahlen, seitdem er im August 2018 Parteivorsitzender wurde und Premier Malcolm Turnbull ablöste. Im Mai 2019 gewann seine Partei überraschend die Wahl.

2.12 Uhr: Australische Umweltaktivisten reagieren empört auf die Entscheidung von Siemens, an der Zulieferung für das Kohlebergwerk der Adani Group festzuhalten. Der Firmenbeschluss sei „nichts weniger als schändlich“ und ruiniere das Image von Siemens, teilte die Australian Conservation Foundation mit. „Mit dieser Entscheidung zeigt das Unternehmen sein wahres Gesicht.“

Die angebliche Klimawandel-Strategie des Konzerns habe sich als „inhaltsleer und bedeutungslos“ entpuppt – er sei keinen Deut besser sei als die von der Ausbeutung fossiler Energieträger profitierenden Firmen, mit denen er zusammenarbeite. Der Protest gegen das Bergwerk-Projekt werde weitergeführt, kündigten die Aktivisten an.

Sonntag, 12. Januar: Feuerwehrmann stirbt beim Kampf gegen Buschbrände

22.29 Uhr: Die Entscheidung ist gefallen: Siemens hält trotz Protesten von Klimaschützern an einer wichtigen Zulieferung für das umstrittene Kohlebergwerk fest, wie Vorstandschef Joe Kaeser auf Twitter mitteilte. Siemens habe alle Optionen geprüft und sei zu dem Schluss gekommen, dass man allen vertraglichen Verpflichtungen nachkommen müsse.

Siemens will eine Zugsignalanlage zuliefern. Die Adani Group will in Australien eines der größten Kohlebergwerke der Welt aufbauen, das aus fünf Untertageminen und sechs Tagebaustätten bis zu 60 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr fördern soll. Das Projekt wird von Umweltschützern seit Jahren bekämpft.

8.46 Uhr: Nach zweieinhalb Monaten hat die Feuerwehr nach eigenen Angaben einen der Riesenbrände im Südosten Australiens unter Kontrolle gebracht. Das durch Blitzeinschlag ausgelöste „Megafeuer“ nordwestlich von Sydney hatte seit Ende Oktober auf einer Fläche von mehr als einer halben Million Hektar gewütet.

8.31 Uhr: Die Gesundheit der von den Buschbränden in Australien betroffenen Bevölkerung dürfte aus Sicht eines deutschen Arztes nicht nur wegen des Rauchs leiden. Auch die extreme Hitze könnte den Menschen zu schaffen machen. Rauch plus Hitze sei „eine immense gesundheitliche Gefährdung“, sagte der Lungenspezialist Leif Sander von der Charité in Berlin. „Extremtemperaturen sind eine zusätzliche Belastung, vor allem für chronisch kranke Patienten.“

Auch in Berlin mache man im Hochsommer die Erfahrung, dass sich die Beschwerden etwa von Asthmapatienten verschlimmerten. Ob die Rauchbelastung durch derartige Brände zu mehr Todesfällen führen kann - wie es etwa von Hitzewellen dokumentiert ist -, sei bisher aber nicht sicher, sagte Sander. Wahrscheinlich habe man in den Jahren nach den aktuellen Buschbränden neue Erkenntnisse.

3.12 Uhr: Im Kampf gegen die verheerenden Buschfeuer in Australien ist ein weiterer Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Der Mann, der eine Berufserfahrung von 40 Jahren hatte, starb am Samstag bei einem Einsatz nahe der Kleinstadt Omeo im südöstlich gelegenen Bundesstaat Victoria, wie Feuerwehrchef Chris Hardman am Sonntag sagte. Damit stieg die Zahl der durch die Buschfeuer seit Oktober ums Leben gekommenen Menschen auf mindestens 27.

Auch wenn die Feuer vielerorts weiter loderten – immerhin erlaubte das Wetter den erschöpften Feuerwehrleute eine gewisse Atempause: In Victoria und dem ebenfalls stark von den Feuern betroffenen benachbarten Staat New South Wales war es seit Samstag kühler, es regnete und der Wind ließ nach. Symbolischen Dank an die Einsatzkräfte gab es in Sydney: Auf die großen Segel des Opernhauses der Stadt wurden am Samstagabend als Zeichen der Solidarität Bilder von Feuerwehrleuten projiziert.

Samstag, 11. Januar: Greta Thunberg wettert gegen Bergbau in Australien

15.40 Uhr: In der Diskussion um die Waldbrände wird immer wieder auf den Klimawandel als Ursache verwiesen. Die australische Regierung und Wirtschaft nehmen sich dessen scheinbar jedoch wenig an. Stattdessen soll der Kohlebergbau ausgebaut werden. Dagegen hat sich nun Klimaaktivistin Greta Thunberg ausgesprochen und appelliert an Siemens.

Der deutsche Konzern ist im Gespräch um die Lieferung von Bahnanlagen für ein neues Bergwerk. Siemens scheint um mehr Sachverstand in Sachen Klimaschutz bemüht und hat deshalb der Klimaaktivisten Luisa Neubauer einen Aufsichtsratsposten angeboten.

13.35 Uhr: Angesichts der verheerenden Buschfeuer in Australien hat ein namhafter Umweltforscher davor gewarnt, die abgebrannten Bäume und Sträucher gleich wegzuräumen. Die beschädigte Vegetation biete weiterhin einen wichtigen Lebensraum für Tiere, erklärt David Lindenmayer von der Australian National University in Canberra in einer Stellungnahme zu den Bränden am Samstag.

„Feuer brennen ungleichmäßig. Kleine unverbrannte Stellen, halb abgebrannte Baumstämme und tote oder brandgeschädigte Bäume bleiben häufig zurück“, sagt der Wissenschaftler weiter. „Unsere Forschung hat gezeigt, dass diese Stellen und Überreste von Gehölz für die Erholung der Tierpopulationen sehr wichtig sind.“

Freitag, 10. Januar: Winde formen aus zwei Bränden eine Feuerwalze

14.42 Uhr: Starke Winde haben dafür gesorgt, dass sich am Freitag zwei zuvor begrenzte Buschfeuer zu einem Großbrand zusammengeschlossen haben. Nach Einschätzung der Feuerwehr fachten Trockengewitter den Brand zusätzlich an.

„Die Bedingungen werden schwierig“, erklärte Feuerwehr-Chef Shane Fitzsimmons, der für die ländlichen Regionen von New South Wales zuständig ist. „Es sind die heißen, trockenen Winde, die erneut die wichtigste Herausforderung stellen werden.“

11.36 Uhr: Wer sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht hat, ist in der Küstenstadt Mallacoota seit Neujahr von den Flammen eingekesselt. Die australische Marine versorgt die Bewohner per Schiff mit allem Wesentlichen – und jetzt auch mit ein bisschen mehr.

Wegen eines Versorgungsengpasses mit Bier im „Mallacoota Hotel“ lud sie eine erste Notration aufs Marine-Schiff: 20 Fässer und vier Palletten Gerstensaft.

11.26 Uhr: Angesichts der verheerenden Brände fragen sich viele, ob der Klimawandel Schuld an der Feuerkatastrophe in Australien ist. Der Premierminister hat da eine klare Meinung. Für Scott Morrison ist der Klimawandel nur eine von vielen Ursachen für die Buschbrände. Die Vorstellung, klimapolitische Maßnahmen hätten direkten Einfluss auf die Feuer, sei „lächerlich“, sagte Morrison am Freitag dem Radio-Sender 2GB Sydney.

10.51 Uhr: Immer mehr Prominente spenden für den Kampf gegen die Flammen. Schauspieler Leonardo DiCaprio etwa will mit seiner Umweltstiftung drei Millionen Dollar geben. Das Geld soll die Feuerwehrleute und Kommunen unterstützen, aber auch dabei helfen, Tiere zu retten und langfristige Aufbauhilfe ermöglichen.

Auch Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton versprach eine halbe Million Dollar und rief zu weiterer Hilfe auf. „Es bricht mir das Herz, die Verwüstung zu sehen, die die australischen Buschfeuer Menschen und Tieren im Land zufügen“, schrieb der 35-Jährige auf Twitter. „Ich verspreche 500.000 US-Dollar, um die Tiere, freiwilligen Helfer und die ländliche Feuerwehr zu unterstützen.“

10.04 Uhr: Am Freitag droht sich die Lage in den Bundesstaaten New South Wales und Victoria weiter zu verschlechtern. Immense Hitze und starke, trockene Winde werden die Feuer wohl weiter anfachen. In Victoria gilt seit Tagen der Katastrophenzustand, in New South Wales sind rund 50 Brände nicht unter Kontrolle – 80 weitere gilt es außerdem zu bekämpfen.

9.09 Uhr: Im Südosten haben 240.000 Menschen per Handy einen Notfall-Alarm erhalten. Wer es noch könne, solle die betroffenen Gebiete verlassen, sagte der Katastrophenschutz-Leiter des Bundesstaats Victoria, Andrew Crisp. „Wir können uns keine Pause leisten, wir müssen wachsam bleiben.“ In dem Staat mussten bereits in der vergangenen Woche 67.000 Menschen ihre Häuser verlassen.

Naturkatastrophen, Terror, Streiks – so warnt diese App Touristen
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7.13 Uhr: Es bestehen Sorgen, dass sich an der Grenze der Bundesstaaten New South Wales und Victoria zwei Großbrände zu einem „Mega-Feuer“ vereinen könnten. In Victorias Hauptstadt Melbourne und mehreren anderen Städten wollen am Abend Studenten für eine bessere Klimapolitik demonstrieren – trotz der Appelle der Polizei und des Premierministers, diese Veranstaltungen angesichts der Brände zu verschieben.

4.46 Uhr: Trotz der Buschbrände hält RTL an der Ausstrahlung des fest. Politiker und Internetnutzer hatten kritisiert, dass es geschmacklos sei, die Unterhaltungsshow zu zeigen, während in Australien tausende Einwohner um ihre Existenz fürchten. Laut Experten kam zudem rund eine Milliarde Tiere ums Leben – unter anderem will Australien wegen der Buschbrände Kamele töten. RTL plant, die Buschfeuer in der neuen Staffel zu thematisieren, das Lagerfeuer wurde gestrichen. Warum Micaela Schäfer gegen eine Absage des Dschungelcamps ist.

4.39 Uhr: Die Feuerwehrleute kämpfen weiter bis zur Erschöpfung. Auf Bildern von der besonders verwüsteten Känguru-Insel im Süden des Landes ist zu sehen, wie einige von ihnen am Boden liegen; Tierärzte und Freiwillige behandeln verletzte Koalas behandeln. Um die 200.000 ehrenamtliche Feuerwehrmänner und -frauen sind gegen die Brände in Australien im Einsatz.

Flammenwand überrollt Feuerwehrauto in Australien
Flammenwand überrollt Feuerwehrauto in Australien

Donnerstag, 9. Januar: Katastrophenalarm – Soldaten fordern zu Evakuierung auf

15.15 Uhr: Als Reaktion auf die verheerenden Brände und die massiven Zerstörungen ist in Sydney ein großes Benefizkonzert geplant. Wie der Veranstalter TEG am Mittwoch auf seiner Homepage mitteilte, soll das Konzert am 16. Februar im ANZ-Stadium stattfinden. Unter anderem sei ein Auftritt der Band Queen im Gespräch, berichteten mehrere Medien.

13.10 Uhr: Der Südosten Australiens stellt sich auf eine Ausweitung der Buschbrände ein. Victorias Regierungschef Daniel Andrews, warnte vor weiteren Zerstörungen. „Wir befinden uns erst am Anfang von etwas, was ein wirklich, wirklich herausfordernder Sommer sein wird“, sagte er.

In Parndana auf der Känguru-Insel südwestlich der Stadt Adelaide gingen Soldaten bei 38 Grad von Tür zu Tür, um die Bewohner wegen eines riesigen Feuers aufzufordern, ihre Häuser zu verlassen.

4.56 Uhr: Der Bundesstaat Victoria ruft wegen der Buschbrände für zwei weitere Tage den Katastrophenalarm aus. Die Maßnahme erlaubt den Behörden und Helfern, zusätzliche Kräfte zu mobilisieren und Evakuierungen durchzusetzen. „Wir haben das gemacht, weil wir glauben, dass es Leben retten wird, und das ist schließlich die wichtigste Sache“, sagte der Premier von Victoria, Daniel Andrews.

Mittwoch, 8. Januar: Buschbrände töten mehr als eine Milliarde Tiere

16.44 Uhr: Nach jüngsten Expertenschätzungen sind wegen der Brände mindestens eine Milliarde Tiere gestorben. Alleine im Bundesstaat New South Wales an der Ostküste seien mehr als 800 Millionen Säugetiere wie Koalas und Kängurus sowie Reptilien und Vögel getötet worden, sagte Chris Dickman, Ökologe und Professor an der Universität Sydney am Mittwoch laut Mitteilung.

Viele der Tiere seien wahrscheinlich direkt durch die Feuer getötet worden, andere möglicherweise durch Mangel an Nahrung oder andere brandbedingte Umstände.

9.17 Uhr: Die Heavy-Metal-Band Metallica will den Opfern der verheerenden Buschbrände in Australien 750.000 Dollar zukommen lassen. „Die Zerstörung und die verheerenden Folgen – für alle Einwohner, Tiere, die Natur und das wunderbare Land in Australien – brechen uns das Herz“, erklärte die US-Band in einem Statement auf Facebook und Twitter. Die vier Musiker um Sänger James Hetfield riefen auch ihre Fans auf, sich an der Spendenaktion zu beteiligen.

Buschbrände in Australien – mehr zum Thema:

Durch die Brände in Australien sind bislang mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Die Flammen zerstörten eine Fläche von rund acht Millionen Hektar, was der Größe Irlands entspricht. 2019 war das trockenste Jahr in Australien seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die extreme Dürre ist einer der Hauptgründe für die Buschbrände im Land.

Bislang habe der Rekord bei 1,33 Grad über dem Durchschnitt gelegen, aufgestellt im Jahr 2013. Dabei reicht der Vergleichszeitraum bis 1910 zurück. Im Kampf gegen das Feuer hat Australien zwischenzeitlich 3000 Reservisten einberufen. Der Sohn eines toten Feuerwehrmannes erhielt einen Orden.

(cho/dpa/afp)

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