Coronavirus

Corona-Regeln: Das gilt jetzt in Ihrem Bundesland

Viele Corona-Regeln werden von den Bundesländern je nach Infektionslage individuell festgelegt. Die wichtigsten Regeln im Überblick.

Bahnfahren in Coronazeiten

Corona: Menschenmassen, enge Räume und keine Frischluft: Inzwischen sind die Züge und Bahnen wieder voll. Das Risiko, sich an dem Coronavirus zu infizieren, steigt - besonders, wenn keine Maske getragen wird.

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  • Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitgehend selbst über Einschränkungen und Lockerungen von Auflagen entscheiden
  • Aber nicht alle Corona-Regeln sind Ländersache. Es gibt auch Corona-Beschlüsse, die bundeseinheitlich gefasst wurden – wie die allgemeine Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr
  • Welche Corona-Regeln gelten in den einzelnen Bundesländern? Das ist der aktuelle Stand (23.09.) in den Ländern

Berlin. Der Alltag in Deutschland hat sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie stark verändert. Seit Monaten gelten Maßnahmen wie die Maskenpflicht oder das Verbot von Großveranstaltungen. Viele dieser Regeln sind bundesweit einheitlich geregelt.

Doch über viele Regeln können die Bundesländer auch selbst entscheiden – zum Beispiel im Bereich Kitas und Schulen. Lesen Sie hier: Was gilt wo für welche Schüler?

Ende August beriet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder über ein einheitliches Vorgehen in der Pandemie. Sie verständigten sich darauf, dass bundesweit ein Bußgeld von mindestens 50 Euro bei allgemeinen Verstößen gegen die Maskenpflicht erhoben werden soll. Eine Ausnahme dabei ist Sachsen-Anhalt, wo es laut Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) auch in Zukunft kein Bußgeld geben soll.

Eine Regel-Verschärfung, die Urlauber in sämtlichen Bundesländern betrifft: Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückreist, ist verpflichtet, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Das hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angeordnet. Zudem sollen demnächst zur Quarantäne-Pflicht zurückgekehrt werden.

Lesen Sie hier: Schwächt sich das Coronavirus ab? Was man wissen muss

Unabhängig vom Infektionsgeschehen einzelner Gebiete gelten nach wie vor Abstands- und Hygienebestimmungen. Auch hier nehmen die Bundesländer unterschiedliche Lockerungen und Begrenzungen vor. Aktuelle Nachrichten zum Coronavirus im News-Ticker

Aktuelle Corona-Regeln in Bundesländern: Maskenpflicht, Kontaktsperre und Co.

Wie sehen die Corona-Lockerungen und -Beschränkungen in den einzelnen Bundesländern genau aus? Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen, Demonstrationen – hier erfahren Sie, welche Regeln in den Ländern gelten. Wichtig: Die Regelungen erfolgen unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr.

Baden-Württemberg

Kontaktbeschränkungen:

  • In der Öffentlichkeit dürfen sich 20 Menschen aus mehreren Haushalten treffen
  • Generell muss in der Öffentlichkeit ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen eingehalten werden

Maskenpflicht:

  • Für Maskenverweigerer – etwa in Geschäften – gilt das bundesweit vereinbarte Bußgeld von mindestens 50 Euro
  • Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sind mindestens 100 Euro fällig
  • Wer auf dem Schulgelände, außerhalb der Unterrichtsräume, keine Maske trägt, kann mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 25 Euro bestraft werden

Demonstrationen:

  • Versammlungen sind erlaubt – allerdings mit Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes, zum Beispiel zu Abständen oder Höchstteilnehmerzahlen

Schulen und Kitas:

  • Seit dem Ende der Sommerferien werden die Schüler in Baden-Württemberg wieder regulär unterrichtet
  • An weiterführenden Schulen gilt eine Maskenpflicht – allerdings nicht im Unterricht, sondern vor allem auf den Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten
  • Zusätzliche Schulbusse sollen dafür sorgen, dass die Schüler nicht zu eng aufeinander sitzen.
  • Kitas können öffnen

Veranstaltungen:

  • Öffentliche Tagungen, Kongresse, Messen und kleinere Sportevents mit bis zu 500 Menschen sind erlaubt
  • Messen mit mehr als 500 Besuchern dürfen wieder öffnen
  • Großveranstaltungen wie Volksfeste, auf denen kaum Hygienemaßnahmen durchsetzbar sind und die Kontakte nicht nachvollzogen werden können, bleiben bis mindestens Ende des Jahres verboten

Private Feiern:

  • Zu privaten Feiern in privaten wie angemieteten Räumen, also beispielsweise in Restaurants, Vereinsheimen oder Gemeindehäusern, dürfen sich maximal 500 Menschen treffen
  • Bei Feiern mit mehr als 100 Menschen muss allerdings ein schriftliches Hygienekonzept vorliegen

Bayern

Kontaktbeschränkungen:

  • Im öffentlichen Raum dürfen sich Gruppen von bis zu zehn Personen treffen
  • In privaten Räumen und Gärten gibt es keine strikte zahlenmäßige Beschränkung, allerdings soll dort die Personenzahl so begrenzt werden, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann
  • Lokal kann die Vorgabe je nach Infektionsgeschehen variieren. Wenn der Inzidenzwert stabil über 50 steigt, sollen sich nur noch Personen von maximal zwei Hausständen, nahe Angehörige oder Gruppen von bis zu fünf Personen versammeln können

Maskenpflicht:

  • In Bayern ist eine Maske im ÖPNV für alle Fahrgäste ab sechs Jahren verpflichtend
  • Nur aus gesundheitlichen Gründen und mit einem ärztlichen Attest sind Ausnahmen möglich
  • Der Bußgeld-Regelsatz wurde auf 250 Euro im einmaligen Fall und bis 500 Euro bei mehrmaligen Verstößen angehoben
  • Sobald der Grenzwert von 50 Neuinfektionen in einer Region in sieben Tagen pro 100 000 Einwohner überschritten ist, soll es auf stark besuchten öffentlichen Plätzen eine Maskenpflicht geben.

Demonstrationen:

  • Über Demonstrationen soll im konkreten Einzelfall entschieden werden
  • Versammlungsorte müssen genügend Platz für den Mindestabstand bieten, auch hier gilt ab 200 Teilnehmern eine Maskenpflicht

Schulen und Kitas:

  • Das Schuljahr hat in Bayern am 8. September begonnen
  • Seit vergangener Woche ist die generelle Maskenpflicht für alle Schüler weiterführender Schulen und Lehrer im Unterricht aufgehoben. Abhängig vom lokalen Infektionsgeschehen kann sie aber auch wieder eingeführt werden. So wurde sie in München verlängert
  • Bei stark steigenden Corona-Fallzahlen könnte auch den Grundschülern eine Maskenpflicht im Unterricht drohen. Je nach Region sind dafür verschiedene Grenzwerte von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche vorgesehen
  • Kinder mit Schnupfen und laufender Nase sollen nicht mehr automatisch vom Kita-Besuch ausgeschlossen werden
  • Lokale Schließungen von Einrichtungen sollen in jedem Fall die letzte Option sein

Veranstaltungen:

  • Die Wirte von Schankwirtschaften und Diskotheken dürfen ihre Räume für private und kulturelle Veranstaltungen vermieten
  • Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen wie Tagungen oder Kongresse werden unter gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen – das heißt bei zugewiesenen Plätzen mit bis zu 400 Gästen im Freien und 200 in Innenräumen
  • Ohne Platzzuweisung liegt die Obergrenze bei 200, beziehungsweise 100 Menschen
  • Märkte ohne Volksfestcharakter wie kleinere Kunst- und Handwerkermärkte oder Flohmärkte ohne große Besucherströme sind im Freien unter Auflagen erlaubt
  • Zur Eindämmung der Infektionen setzt die Regierung auf Aufenthaltsbeschränkungen im öffentlichen Raum. Wenn der Inzidenzwert stabil über 50 steigt, sollen sich nur noch Personen von maximal zwei Hausständen, nahe Angehörige oder Gruppen von bis zu fünf Personen versammeln können. Das soll genauso für Versammlungen auf Privatgrundstücken oder Treffen in privat genutzten Räumen gelten

Private Feiern:

  • Hochzeits- und andere Feiern, aber auch Vereinssitzungen dürfen mit bis zu 100 Personen in Innenräumen oder bis zu 200 Personen im Freien stattfinden
  • Lokal können diese Bestimmungen variieren je nach Entwicklung der Corona-Fallzahlen
  • Bei Überschreiten des 50er-Warnwertes gilt: Für private Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstage soll eine Obergrenze auf bis zu 25 Teilnehmer in geschlossenen Räumen oder bis zu 50 Teilnehmer unter freiem Himmel erlassen werden.

Berlin

Kontaktbeschränkungen:

  • Es gibt keine Kontaktbeschränkungen
  • Abstands- und Hygieneregeln gelten aber weiterhin

Maskenpflicht:

  • In den Bussen und Bahnen in Berlin wird bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von 50 Euro bis zu 500 Euro erhoben

Demonstrationen:

  • Für Demonstrationen gilt keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr
  • Bei Kundgebungen mit mehr als 100 Teilnehmern müssen Masken getragen werden. Die Pflicht soll auch bei einer geringeren Teilnehmerzahl gelten, wenn bei der Demonstration skandiert oder gesungen wird.

Schulen und Kitas:

  • Es gilt eine Maskenpflicht für Lehrkräfte und Schüler, jedoch nicht im Unterricht selbst, sondern in den Schulgebäuden nur auf Fluren, in der Toilette, in Aufenthalts- und Begegnungsräumen
  • Auf Wunsch der Eltern kann sich eine Klasse aber freiwillig darauf verständigen, dass der Mund-Nasen-Schutz auch im Unterricht getragen wird
  • Die Abstandsregel von 1,50 Meter muss in den Schulen nicht mehr eingehalten werden
  • In den Kitas soll die Betreuung aller Kinder wieder in vollem Umfang stattfinden

Veranstaltungen:

  • Die maximal erlaubte Teilnehmerzahl bei Messen, Tagungen und gewerblichen Freizeitangeboten im Innenbereich liegt bei 750, ab 1. Oktober sind 1000 Teilnehmer möglich
  • Draußen dürfen bei solchen Veranstaltungen bis zu 5000 Menschen zusammenkommen
  • Gastwirten, die sich nicht darum kümmern, Name und Telefonnummer ihrer Gäste festzuhalten, drohen Bußgelder. Je nach Schwere der Verstöße können bis zu 5000 Euro fällig werden

Private Feiern:

  • Bei privaten Feiern im Innenbereich sind analog zu den Regelungen für andere Veranstaltungen 750 Teilnehmer erlaubt und ab 1. Oktober 1000
  • Draußen dürfen ebenfalls bis zu 5000 Menschen zusammenkommen
  • Bei Feiern mit mehr als 50 Teilnehmern, drinnen wie draußen, müssen die Gastgeber ein Hygienekonzept vorlegen und dieses auf Verlangen der Polizei oder des Ordnungsamtes vorlegen

Lesen Sie auch: Aktuelle RKI-Fallzahlen und Corona-Reproduktionsfaktor

Brandenburg

Kontaktbeschränkungen:

  • Es gibt keine Kontaktbeschränkungen mehr, die Abstands- und Hygieneregelungen bleiben jedoch in Kraft

Maskenpflicht:

  • Der bewusste Verzicht auf eine Corona-Maske kostet mindestens 50 Euro Bußgeld, „notorischen Maskenverweigerer“ droht eine Strafe von bis zu 250 Euro
  • Wer versehentlich keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und der Pflicht nach Aufforderung gleich folgt, soll kein Bußgeld zahlen müssen

Demonstrationen:

  • Demonstrationen im Freien sind ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich, aber der Mindestabstand muss eingehalten und der Zutritt gesteuert werden

Schulen und Kitas:

  • In Schulen und Horten gilt eine Maskenpflicht für Schüler und Lehrer auf Fluren, in Gängen, Treppenhäusern und beim Anstehen vor Mensen, nicht aber in Klassenräumen und Schulhöfen
  • Abstandsregeln gelten nicht für Schüler, sie sollen aber so sitzen, dass enge Kontakte minimiert werden
  • Kitas sind für alle Kinder wieder offen

Veranstaltungen:

  • Öffentliche und private Veranstaltungen dürfen mit bis zu 1000 Menschen stattfinden, dazu zählen auch Gottesdienste und Konzerte
  • Abstands- und Hygieneregeln sowie im Freien ein geregelter Zutritt und in Räumen genügend Frischluft und das Erfassen von Personendaten müssen gewährleistet werden
  • Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen sollen bis Ende des Jahres verboten bleiben, wie Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ankündigte
  • Für Autokinos oder ähnliche Veranstaltungen gibt es laut der geltenden Verordnung in Einzelfällen Ausnahmen
  • In großen Stadien und Hallen erlaubt Brandenburg nun wieder mehr als 1000 Fans. Bei einer Kapazität von mehr als 5000 Plätzen dürfen 20 Prozent mit Zuschauern belegt werden. Außerdem gilt ein Alkoholverbot. Unter 5000 Plätzen greift die reguläre Obergrenze von maximal 1000 Menschen

Private Feiern:

  • Private Feiern in Wohnung oder im Garten sind nur bis zu einer Obergrenze von 75 Menschen erlaubt
  • Für private Feiern in Gaststätten oder Gemeindesälen bestimmt die Raumgröße bei Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Meter die Zahl der Teilnehmer

Bremen

Kontaktbeschränkungen:

  • Es können sich Angehörige in unbestimmter Zahl aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen
  • Erlaubt sind auch Zusammenkünfte von bis zu zehn Menschen aus verschiedenen Haushalten
  • Auch die Regeln für Besuche in Pflegeeinrichtungen sind gelockert worden

Maskenpflicht:

  • Wer in Geschäften oder in Bus und Bahnen ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro rechnen

Demonstrationen:

  • Versammlungen müssen angezeigt werden und können zum Infektionsschutz behördlich verboten, beschränkt oder mit Auflagen versehen werden

Schulen und Kitas:

  • Kitas sind im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet
  • An weiterführenden Schulen gilt eine Maskenpflicht im Gebäude, aber nicht im Unterricht. Grundschüler sind ausgenommen
  • An Schulen dürfen klassenübergreifend Gruppen von bis zu 120 Schülerinnen und Schülern etwa für Pausen und Ganztagsbetreuung gebildet werden, an Kitas mit bis zu 60 Kindern

Veranstaltungen:

  • Veranstaltungen mit bis zu 250 Menschen in Innenräumen sind erlaubt
  • Unter freiem Himmel können bis zu 400 Personen zu einer Veranstaltung zusammenkommen
  • Voraussetzungen für solche Zusammenkünfte sind ein Hygienekonzept und die Einhaltung des Abstandes von mindestens 1,5 Metern zueinander
  • Die Veranstalter müssen zudem die Namen der Teilnehmenden protokollieren
  • Unter bestimmten Bedingungen sind auch größere Veranstaltung und Messen möglich. Das Volksfest Freimarkt wurde unter Auflagen in kleinerem Format zugelassen.

Private Feiern:

  • Ebenso wie bei sonstigen Veranstaltungen, sind Events mit bis zu 250 Menschen in Innenräumen erlaubt
  • Unter freiem Himmel können bis zu 400 Personen zu einer Veranstaltung zusammenkommen
  • Voraussetzungen für solche Zusammenkünfte sind ein Hygienekonzept und die Einhaltung des Abstandes von mindestens 1,5 Metern zueinander
  • Die Veranstalter müssen zudem die Namen der Teilnehmenden protokollieren

Hamburg

Kontaktbeschränkungen:

  • Im privaten Rahmen können bis zu 25 Personen zu Feiern zusammenkommen, egal aus wie vielen Haushalten
  • Treffen in der Öffentlichkeit sind auf zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten begrenzt
  • Zudem ist die Prostitution an der berühmten Reeperbahn wieder zulässig - allerdings unter strengen Auflagen und nur in angemeldeten Prostitutionsstätten

Maskenpflicht:

  • Wer bei geltender Maskenpflicht im öffentlichen Raum, also etwa in Geschäften, ohne Mund-Nase-Bedeckung erwischt wird, dem droht seit Donnerstag ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro
  • In Bussen oder Bahnen ist weiterhin eine Vertragsstrafe von 40 Euro fällig, die aber nun um ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro erhöht werden kann, sodass auch dann insgesamt 80 Euro fällig wären

Demonstrationen:

  • Für größere Versammlungen gibt es keine Teilnehmerbegrenzung
  • Es wird jeweils der Einzelfall mit Blick auf Hygiene- und Abstandsregeln geprüft

Schulen und Kitas:

  • Hamburger Schüler aus einer Klasse können gemeinsam unterrichtet werden
  • Einschränkungen wie die bisherigen Abstandsgebote bleiben vorsichtshalber erhalten
  • In bestimmten Situationen gibt es für Kinder einer Jahrgangsstufe Ausnahmen
  • Seit Beginn des Schuljahres gilt eine Maskenpflicht für das gesamte Schulgelände, nicht aber für den Unterricht selbst
  • Ausgenommen von den Regelungen sind Grundschüler
  • Zudem sind auch Hamburger Kitas wieder im Normalbetrieb – zumindest was die Betreuungszeiten angeht
  • Für Eltern und Erzieher gelten besondere Hygienemaßnahmen

Veranstaltungen:

  • Unter Auflagen sind Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern im Freien und 650 Teilnehmern in geschlossenen Räumen zulässig
  • Auch Stadionveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen sind wieder möglich. Voraussetzung ist, dass die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort kleiner als 35 und das Infektionsgeschehen klar eingrenzbar ist. Die Platzkapazität kann zu 20 Prozent ausgelastet werden

Private Feiern:

  • Für Feiern im privaten Raum, zum Beispiel in der eigenen Wohnung oder auf dem eigenen Grundstück, gilt in der Hansestadt derzeit eine Obergrenze von 25 Personen, egal aus wie vielen Haushalten die Menschen kommen
  • Bei Feiern in angemieteten Räumen, bei denen Alkohol ausgeschenkt wird, dürfen maximal 50 Menschen zusammenkommen

Hessen

Kontaktbeschränkungen:

  • Im öffentlichen Raum dürfen sich bis zu zehn Menschen treffen, ohne den Mindestabstand einhalten zu müssen und unabhängig von der Zahl der Haushalte, aus denen sie stammen

Maskenpflicht:

  • Wer in Bussen und Bahnen in Hessen keine Abdeckung für Mund und Nase trägt, muss ohne vorherige Ermahnung 50 Euro bezahlen

Demonstrationen:

  • Demonstrationen sind unter Auflagen erlaubt

Schulen und Kitas:

  • Die Kitas sind zum Regelbetrieb übergegangen
  • Schüler und Lehrer müssen auf dem Schulgelände eine Alltagsmaske tragen, aber nicht während des Unterrichts
  • Kommunen können aber bei einem lokalen Anstieg der Infektionszahlen eine Maskenpflicht auch im Unterricht anordnen

Veranstaltungen:

  • Prinzipiell müssen Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen nicht genehmigt werden, es gelten aber Hygiene- und Abstandsregeln
  • Zuschauer bei Amateur-Sportveranstaltungen sind bis zur Obergrenze von 250 prinzipiell erlaubt, sofern ein Hygienekonzept vorliegt und jedem Zuschauer drei Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen

Private Feiern:

  • Auch private Events mit bis zu 250 Personen müssen prinzipiell nicht genehmigt werden, es gelten aber Hygiene- und Abstandsregeln

Mecklenburg-Vorpommern

Kontaktbeschränkungen:

  • Die Kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum mit einer Obergrenze von zehn Personen sind aufgehoben
  • Bei Treffen sind Menschen allerdings angehalten, möglichst die gebotenen Abstände einzuhalten und Mundschutz zu tragen

Maskenpflicht:

  • Das Mindestbußgeld für Maskenverweigerer in Nahverkehr und Einzelhandel beträgt 50 Euro
  • Die Obergrenze für Masken-Verstöße liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei 150 Euro

Demonstrationen

  • Demonstrationen und Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 500 Teilnehmern erlaubt, in Ausnahmefällen nach besonderer Genehmigung auch mit bis zu 1000 Teilnehmern

Schulen und Kitas:

  • Kitas stehen allen Kindern offen
  • Für alle Schüler gibt es einen verlässlichen und täglichen Regelunterricht – mit mindestens vier Stunden am Tag in der Grundschule und an den weiterführenden Schulen mindestens fünf
  • Schüler und Lehrer müssen auf dem Schulgelände eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, wenn der vorgeschriebene Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann
  • In den Klassenräumen selbst muss kein Mundschutz getragen werden
  • Die Maskenpflicht gilt ab Klasse fünf, damit sind die Grundschulen davon befreit

Veranstaltungen:

  • In Räumen dürfen maximal 200 Menschen teilnehmen, bei Veranstaltungen im Freien 500
  • In Ausnahmen können in Räumen auch bis zu 400 und im Freien bis zu 1000 Menschen zugelassen werden. Über diese Zahl hinaus soll es zunächst keine Genehmigungen geben
  • Zu Profi-Sportveranstaltungen dürfen nach einem Beschluss wieder mehr Zuschauer kommen. Die zulässigen Obergrenzen sollen sich dabei nach der jeweiligen Spielstätte richten
  • Volksfeste bleiben verboten

Private Feiern:

  • Bei Familienfeiern sind höchstens 50 Personen zulässig
  • Bei Hochzeiten, Jugendweihen oder religiösen Festen dürfen 75 Personen anwesend sein, ebenso bei Beisetzungen

Niedersachsen

Kontaktbeschränkungen:

  • Gruppen von bis zu zehn Personen dürfen sich treffen
  • Sind es Angehörige oder Mitglieder zweier Haushalte, dürfen es auch mehr sein

Maskenpflicht:

  • Laut dem aktuellen Bußgeldkatalog drohen bei Corona-Verstößen hohe Strafzahlungen – für Maskenverweigerer etwa 150 Euro
  • Die Höchstsumme für Verstöße liegt in Niedersachsen bei 10.000 Euro

Demonstrationen:

  • Demonstrationen unter freiem Himmel können ohne Ausnahmegenehmigung stattfinden

Schulen und Kitas:

  • Im Unterricht müssen Schülerinnen und Schüler keine Masken tragen. Die Maskenpflicht gilt außerhalb des Unterrichts, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel in Fluren und Treppenhäusern
  • Es gibt aber eine Ausnahme: Bleiben Schüler einer sogenannten Kohorte unter sich, kann auch zum Beispiel in einem eigenen Schultrakt auf die Maske verzichtet werden. Kohorten sind festgelegte Lerngruppen – etwa Jahrgänge - mit bis zu 120 Kinder und Jugendlichen
  • Die Kitas sind im Regelbetrieb für alle Kinder geöffnet

Veranstaltungen:

  • Für Veranstaltungen im Kulturbereich gilt eine Obergrenze von 500 Besuchern für Innenräume und 1000 für Veranstaltungen im Außenbereich
  • Änderungen wird es frühestens im Oktober geben

Private Feiern:

  • Für private Feiern zum Beispiel in einem Restaurant gelten die Kontaktbestimmungen mit der Obergrenze von zehn Personen, sofern es sich nicht ausschließlich um Angehörige oder die Mitglieder zweier Haushalte handelt
  • Feste wie Taufen, Hochzeiten sowie Beerdigungen sind bis zu 50 Personen möglich

Nordrhein-Westfalen

Kontaktbeschränkungen:

  • Gruppen mit bis zu zehn Personen dürfen sich im Freien treffen
  • Sind es Personen aus zwei Haushalten, dürfen es auch mehr sein
  • In der Stadt Hamm gelten striktere Vorgaben, weil die Zahl der Neuansteckungen dort zuletzt sehr hoch war

Maskenpflicht:

  • Wer keine Maske im öffentlichen Nahverkehr trägt, wird mit 150 Euro Bußgeld zur Kasse gebeten – ohne zusätzliche Aufforderung
  • Widersetzt man sich etwa der Maskenpflicht in Supermärkten, muss ein Bußgeld von 50 Euro zahlen

Demonstrationen:

  • Demonstrationen sind grundsätzlich erlaubt – bei Einhaltung der Abstandsregeln und einer Höchstzahl an Teilnehmern, gerechnet auf die Gesamtfläche

Schulen und Kitas:

  • Kita-Kinder werden wieder regulär betreut
  • An den Schulen gilt Maskenpflicht, während des Unterrichts dürften die Schüler die Masken allerdings abnehmen
  • In den Schulen in Hamm gilt auch während des Unterrichts wieder Maskenpflicht, weil die Zahl der Neuansteckungen dort zuletzt sehr hoch war

Veranstaltungen:

  • Veranstaltungen mit mehr als 1000 Gästen müssen mit dem Land abgestimmt werden – die Kommunen dürfen darüber nicht mehr allein entscheiden
  • Für Veranstaltungen mit mehr als 500 teilnehmenden Personen gelten verschärfte Vorgaben: Unter anderem muss der Veranstalter sicherstellen, dass auch An- und Abreise unter Einhaltung des Infektionsschutzes erfolgen können
  • Zu Sportveranstaltungen dürfen unter bestimmten Bedingungen auch wieder mehr als 300 Zuschauer kommen. Bei großen Events mit mehr als 1000 Sport-Fans darf nur ein Drittel der Plätze belegt werden
  • Sonderregelungen gelten etwa in der Fußball-Bundesliga: dort dürfen gemäß einer Vereinbarung der Bundesländer nur 20 Prozent der Plätze belegt werden
  • In den Städten Hamm und Remscheid gelten striktere Vorgaben, weil die Zahl der Neuansteckungen dort zuletzt sehr hoch war

Private Feiern:

  • Für private Feiern zu Hause gibt es keine Teilnehmerbegrenzung
  • Wer Hochzeiten, Taufen oder Geburtstage außer Haus feiern will, darf das mit höchstens 150 Teilnehmern
  • Die gleiche Teilnehmerzahl gilt für Beerdigungen
  • Voraussetzungen sind zudem die Beachtung von Hygieneregeln und die Erfassung der Personalien der Gäste
  • In den Städten Hamm und Remscheid gelten striktere Vorgaben, weil die Zahl der Neuansteckungen dort zuletzt sehr hoch war

Rheinland-Pfalz

Kontaktbeschränkungen:

  • Es dürfen sich bis zu zehn Menschen unabhängig von der Zahl der Haushalte, aus denen sie kommen, treffen

Maskenpflicht:

  • Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, muss in Rheinland-Pfalz 50 Euro bezahlen

Demonstrationen:

  • Demonstrationen im Freien sind unter Auflagen möglich

Schulen und Kitas:

  • Schüler müssen außerhalb des Klassenzimmers eine sogenannte Alltagsmaske tragen
  • Die Kitas haben wieder den Regelbetrieb aufgenommen

Veranstaltungen:

  • In Innenräumen dürfen sich bei Veranstaltungen, darunter auch Messen oder Märkte, bis zu 250 Menschen versammeln
  • Im Freien sind Veranstaltungen mit bis zu 500 Menschen möglich, wenn der Abstand gewahrt bleibt und Kontaktdaten erfasst werden

Private Feiern:

  • Familienfeste oder Hochzeiten sind unter anderem dann möglich, wenn der Personenkreis vorher festgelegt wird und höchstens 75 Gäste kommen

Saarland

Kontaktbeschränkungen:

  • Zusammenkünfte von bis zu zehn Menschen sind zugelassen

Maskenpflicht:

  • Für Verstöße gegen die Maskenpflicht müssen bis zu 100 Euro bezahlt werden
  • Bei einem ersten Verstoß können es die Behörden bei einem Verwarngeld von 50 Euro belassen

Demonstrationen:

  • Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes unter freiem Himmel sind unter Auflagen erlaubt

Schulen und Kitas:

  • Das Hygienekonzept in den Schulen sieht vor, dass die Schüler während des Unterrichts und in Pausen unter freiem Himmel keine Alltagsmasken tragen müssen, im Schulgebäude aber prinzipiell schon
  • Die Kitas sind wieder im Regelbetrieb

Veranstaltungen:

  • Veranstaltungen unter freiem Himmel sind mit bis zu 900 Menschen zugelassen, in geschlossenen Räumen mit bis zu 450

Private Feiern:

  • Für private Veranstaltungen gelten die gleichen Regeln wir für öffentliche Events

Sachsen

Kontaktbeschränkungen:

  • Es können sich zwei Hausstände treffen
  • Auch Treffen mit bis zu zehn Menschen sind erlaubt, drinnen wie draußen

Maskenpflicht:

  • Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Nahverkehr und in Geschäften wird ein Bußgeld von 60 Euro erhoben

Demonstrationen:

  • Kundgebungen sind nicht auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern begrenzt

Schulen und Kitas:

  • Die Kitas können zum Regelbetrieb übergehen – allerdings mit erhöhten Hygieneauflagen
  • Alle Schulen sind zum Regelbetrieb zurückgekehrt
  • In Kitas und an Schulen gilt weiterhin keine umfassende Maskenpflicht

Veranstaltungen:

  • Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern sind wieder erlaubt, allerdings nur, wenn in der Region des Veranstaltungsortes in den vergangenen sieben Tagen die Zahl der Neuinfektionen 20 pro 100.000 Einwohner nicht übersteigt
  • In Jazzclubs oder anderen kleineren Lokalitäten können Konzerte stattfinden
  • Bis zu 1000 Personen dürfen beim Breiten- und Freizeitsport unter Auflagen zuschauen, also auch bei Fußballspielen
  • Für Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern wie etwa Fußballspielen gelten strengere Vorschriften: Eine Kontaktverfolgung muss gewährleistet sein und es darf in der Region nicht mehr als 20 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner geben

Private Feiern:

  • In einer Gaststätte oder einem angemieteten Raum dürfen sich bis zu 100 Menschen bei Familienfeiern treffen
  • Betriebs- und Vereinsfeiern sowie Kinderferienlager mit bis zu 50 Personen sind wieder möglich

Sachsen-Anhalt

Kontaktbeschränkungen:

  • Die Landesregierung empfiehlt, sich mit nicht mehr als zehn Menschen zu treffen und den Kreis derer, die man trifft, möglichst gering zu halten
  • Ein Kontaktverbot gibt es aber nicht

Maskenpflicht:

  • Wer in Sachsen-Anhalt gegen die Maskenpflicht verstößt, soll auch künftig keine Strafe zahlen müssen

Demonstrationen:

  • Demonstrationen sind möglich, wenn die Versammlungsbehörde sie zusammen mit dem Gesundheitsamt erlaubt
  • Eine pauschale Höchstgrenze für Teilnehmer gibt es nicht

Schulen und Kitas:

  • Aktuell können die Schulleitungen selbst festlegen, ob und wo ein Mund-Nasen-Schutz auf dem Schulgelände getragen werden muss

Veranstaltungen:

  • Bei professionell organisierten Veranstaltungen wie Fachtagungen, Vereinstreffen oder Parteiversammlungen sind unter freiem Himmel bis zu 1000 Menschen erlaubt
  • In geschlossenen Räumen ist die Teilnehmerzahl auf 500 begrenzt, vom 1. November dürfen es 1000 sein
  • Profisport- und Kulturveranstaltungen könnten nach besonderer Genehmigung durch Gesundheitsamt und Gesundheitsministerium mit deutlich mehr Teilnehmern möglich sein
  • Vom 1. November an können Clubs und Diskotheken wieder öffnen. Sie dürfen nicht mehr als 60 Prozent der maximal zugelassenen Besucherzahl einlassen. Es müssen Anwesenheitslisten geführt und Mindestabstände beachtet werden
  • Auch Prostitutionsstätten dürfen wieder öffnen

Private Feiern:

  • Zu privaten Feiern dürfen bis zu 50 Menschen kommen
  • Professionell organisierten Festen wie Hochzeiten, Trauerfeiern oder Veranstaltungen wie Fachtagungen, Vereinstreffen oder Parteiversammlungen in geschlossenen Räumen dürfen mit bis zu 500 Personen, ab 1. November mit bis zu 1000 Personen stattfinden
  • Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen können die Landkreise und kreisfreien Städte bei den zuständigen Ministerien sowie dem Gesundheitsministerium eine Ausnahmegenehmigung beantragen

Schleswig-Holstein

Kontaktbeschränkungen:

  • Zusammenkünfte von bis zu 50 Personen sind im privaten Raum zulässig
  • Draußen dürfen sich bis zu 150 Menschen versammeln
  • Zudem ist Prostitution wieder unter strengen Auflagen erlaubt

Maskenpflicht:

  • Schleswig-Holstein bittet Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen mit einem Bußgeld von 150 Euro zur Kasse

Demonstrationen:

  • Versammlungen und Demonstrationen sind mit bis zu 500 Teilnehmern im Freien und mit bis zu 250 in geschlossenen Räumen möglich

Schulen und Kitas:

  • Es gilt eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände, aber nicht im Unterricht
  • Kitas können in den Regelbetrieb zurückkehren

Veranstaltungen:

  • Veranstaltungen im Freien sind für bis zu 500 Teilnehmende erlaubt, in geschlossenen Räumen für bis zu 250

Private Feiern:

  • Zusammenkünfte von bis zu 50 Personen sind im privaten Raum zulässig
  • Draußen dürfen sich bis zu 150 Menschen versammeln

Thüringen

Kontaktbeschränkungen:

  • Es gelten keine Kontaktbeschränkungen
  • Allerdings empfiehlt die aktuelle Verordnung, sich nur mit einem weiteren Haushalt oder mit maximal zehn Menschen zu treffen

Maskenpflicht:

  • In Thüringen wird bei Maskenverweigerern ein Bußgeld von 60 Euro erhoben

Demonstrationen:

  • Demonstrationen ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl sind möglich

Schulen und Kitas:

  • Kindergärten und Grundschulen öffnen für alle Kinder täglich
  • Schüler und Lehrer müssen im Unterricht keine Masken tragen
  • Mund-Nasen-Bedeckungen sind aber in Situationen Pflicht, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen

Veranstaltungen:

  • Bei öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen die Kontaktdaten der Teilnehmer erfasst werden
  • Veranstaltungen wie Volks-, Dorf-, Stadt-, Schützen- oder Weinfeste, Sportveranstaltungen mit Zuschauern oder Festivals sind mit Zustimmung der jeweiligen Gesundheitsbehörde möglich
  • Die Landkreise und kreisfreien Städte können je nach Infektionsgeschehen Allgemeinverfügungen erlassen
  • Nach einem Anstieg der Corona-Neuinfektionen im Kreis Weimarer Land sind daher zunächst bis zum 4. Oktober Volksfeste und Versammlungen mit Ausnahme von Sitzungen der Kommunalparlamente untersagt

Private Feiern:

  • Familienfeiern mit mehr als 50 Teilnehmern müssen dem jeweiligen Gesundheitsamt gemeldet werden
  • Im Freien müssen Familienfeiern ab 100 Teilnehmern bei den Behörden angezeigt werden
  • Die Landkreise und kreisfreien Städte können je nach Infektionsgeschehen Allgemeinverfügungen erlassen. Nach einem Anstieg der Corona-Neuinfektionen im Kreis Weimarer Land sind daher zunächst bis zum 4. Oktober in geschlossenen Räumen private Feiern mit mehr als 30 Menschen untersagt
  • Im Freien sind laut Allgemeinverfügung des Landratsamtes bis zu 50 Teilnehmer zugelassen

Die Entwicklungen zu Corona im Überblick

(amw/yah/bekö/lah/jkali/jha/jas/küp/reb/dmt/dpa/AFP)

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