Corona-Pandemie: Die aktuellen Zahlen des RKI im Überblick

Berlin.  Das RKI veröffentlich jeden Tag aktuelle Daten zur Corona-Lage in Deutschland. Hier finden Sie die wichtigsten Zahlen im Überblick.

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Corona-Schnelltests - wichtige Helfer im Kampf gegen Corona

Neben den Impfungen gewinnen die Antigen-Schnelltests rasant an Bedeutung bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Der massenhafte Einsatz von Schnell- und auch Selbsttest soll nach dem langen Lockdown weitere Öffnungsschritte flankieren und helfen, Corona-Infektionen und Ausbrüche rechtzeitig zu entdecken.

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  • Jeden Tag meldet das Robert Koch-Institut (RKI) die aktuellen Zahlen zur Corona-Lage in Deutschland
  • In Deutschland wurden 9019 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen eiens Tages verzeichnet
  • Der R-Wert sinkt weiterhin leicht
  • Alle wichtigen Zahlen und Daten des RKI zum Infektionsgeschehen im Überblick

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9019 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 418 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Mittwoch hervor.

Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 8007 Neuinfektionen und 422 neue Todesfälle verzeichnet.

Corona in Deutschland: Höchstwerte bei Todeszahlen im Januar

Der Höchststand von 1244 registrierten Todesfällen binnen 24 Stunden war am 14. Januar gemeldet worden. Der höchste Wert bei den innerhalb eines Tages gemeldeten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember erreicht worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

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Corona-Zahlen des RKI: Sieben-Tage-Inzidenz

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 64,0 – und damit etwas niedriger als am Vortag (65,4). Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt war die Inzidenz allerdings erneut gestiegen und stagniert nun, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz so zu mindern, dass die Gesundheitsämter die Nachverfolgung von Kontakten der Corona-Infizierten leisten können. Wegen der möglicherweise viel ansteckenderen Corona-Mutationen haben Bund und Länder zudem bestimmte Öffnungsschritte an eine Inzidenz unter 35 gekoppelt.

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Corona-Fallzahlen des RKI – ein Überblick

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.460.030 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen schätzt das RKI auf etwa 2.274.400. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 70.881.

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Definition: Was ist der R-Wert und wie hoch ist er aktuell?

Der bundesweite R-Wert lag laut Lagebericht des RKI vom Mittwoch bei 0,83 (Vortag: 0,91). Liegt der R-Wert über eins, steckt ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen an. Liegt der Wert unter eins, verringert sich die Zahl der Neuinfektionen langfristig. Das RKI meldet den aktuellen R-Wert in der Regel abends.

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Datum 3. März 2. März
4-Tage-R-Wert 0,83 0,91
7-Tage-R-Wert 0,93 0,94

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht einen sogenannten 7-Tage-R-Wert an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am 3. März bei 0,93. Am Vortag lag er bei 0,94. Dieser Wert bildet das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen ab.

Hintergrund: So wird die Reproduktionszahl berechnet

Corona-Zahlen: Warum schwanken die RKI-Zahlen häufig?

Die Fallzahlen und die daraus berechnete Sieben-Tage-Inzidenz des RKI können sich stark von den veröffentlichten Zahlen der örtlichen und Landesgesundheitsämter unterscheiden. Das hat diverse Gründe:

  • Die Uhrzeit, wann die Bundesländer neue Tagesstände übermitteln, variiert von Land zu Land
  • Unter Umständen gibt es dabei sogar an einem Tag mehrere Schwankungen
  • Manchmal kommt es auch zu Übertragungsfehlern der Fallzahlen zwischen den einzelnen Meldestellen
  • Stellt ein Labor einen Fall fest, übermittelt es diesen an die örtliche Gesundheitsbehörde, von dort gehen die Daten an das Landesgesundheitsamt
  • Dort werden alle Meldungen aus einem Bundesland gebündelt und dann gesammelt an das RKI übertragen
  • Weil der Ablauf des sogenannten Meldesystems für Infektionskrankheiten noch immer nicht vollständig digitalisiert ist, kann es auch passieren, dass Daten erst einen Tag verspätet beim RKI eintreffen

Für die einzelnen Bundesländer übermittelt das RKI die folgenden Gesamtzahlen (nachgewiesene und gemeldete Infektionen, Datenstand 3. März):

Bundesland Infektionszahlen
Nordrhein-Westfalen 535.738
Bayern 439.746
Baden-Württemberg 318.526
Sachsen 195.262
Hessen 189.743
Niedersachsen 165.838
Berlin 130.077
Rheinland-Pfalz 102.699
Brandenburg 77.022
Thüringen 77.110
Sachsen-Anhalt 61.119
Hamburg 52.220
Schleswig-Holstein 42.825
Saarland 29.097
Mecklenburg-Vorpommern 24.859
Bremen 18.149

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