Ortsrat Meerdorf legt auf dem Friedhof eine Blühwiese an

Meerdorf.  Der Ortsrat Meerdorf ist der Bitte der Meerdorfer Imkerin gefolgt und hat eine Blühwiese angelegt. Dies auf einer freien Fläche auf dem Friedhof.

Beim Arbeitseinsatz des Meerdorfer Ortsrats auf dem Friedhof - die Ortsratsmitglieder haben Blumensamen eingesät.

Beim Arbeitseinsatz des Meerdorfer Ortsrats auf dem Friedhof - die Ortsratsmitglieder haben Blumensamen eingesät.

Foto: Ortsrat

Es ist eine Bitte der Meerdorfer Jung-Imkerin Maika Nordmeyer, der der Ortsrat Meerdorf jetzt gefolgt ist: Auf einer zurzeit freien Fläche des Meerdorfer Friedhofs wurde Samen für eine Blühwiese eingesät, damit die Meerdorfer Bienen Futter bekommen. Der Ortsrat habe den Samen zur Verfügung gestellt, das Einsäen übernommen und bewässere die Fläche jetzt auch, berichtet Ortsbürgermeister Bernd Antonius.

Maika Nordmeyer hat sich im vergangenen Jahr einen Jugendtraum erfüllt, sich zur Imkerin ausbilden lassen und zwei Bienenvölker gekauft. Ihre Bitte an die Meerdorfer Bürger und Grundstücksbesitzer war, wo immer es geht Blühstreifen anzulegen und Laubbäume zu pflanzen: Ihre Bienen sammeln den Nektar in einem Umkreis von circa 5 Kilometern (wir berichteten).

Urnen-Fläche eingezäunt

Thema in der jüngsten Sitzung des Ortsrates waren auch weitere Arbeiten auf dem Friedhof. Die Fläche mit den Urnen unter grünem Rasen wird eingezäunt, damit sie nicht betreten wird, wie es mitunter ungewollt geschehen sei, erklärte der Ortsbürgermeister. Gefolgt werde auch dem Wunsch von Angehörigen, Wege zu den Urnengräbern anzulegen.

Straßenausbau im Männekengrund

Voran geht es mit den Meerdorfer Neubaugebieten, berichtete der Ortsbürgermeister weiter. „Im Männekengrund wird jetzt das 13. Haus gebaut“, so Bernd Antonius. Nur zwei Grundstücke seien noch nicht bebaut. In Kürze solle der Straßenausbau beginnen, dies in Abstimmung mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser, damit nicht zwei Mal „gebuddelt“ werden müsse.

Für das Neubaugebiet „Putzebecken“ mit rund 20 Bauplätzen sei die frühzeitige Beteiligung der Bürger und Träger öffentlicher Belange abgeschlossen. Es gebe noch eine Begehung, um Feldlerchen-Vorkommen festzustellen. Der Ortsrat hoffe, dass der Planentwurf dann öffentlich ausgelegt werden und im Herbst der Satzungsbeschluss gefasst werden könne.

Die Pflanzbeete im Dorf sind ein weiteres Thema, das den Ortsrat beschäftigt. „Wir haben 130 davon“, weiß der Ortsbürgermeister. Und nach fachlicher Begutachtung müsse bei allen Beeten der Boden ausgetauscht werden, damit die Pflanzen gut wachsen können und nicht das Unkraut . „Das kostet Geld.“ Bei einer Begehung im Herbst soll eine Liste aufgestellt werden, welche Beete am dringlichsten erneuert werden müssen.

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