Corona-Infektionsrate in Peine erreicht neuen Höchstwert

Peine.  Im Pflegezentrum „Rosenblick“ in Peine-Telgte hat sich die Zahl der erkrankten Bewohner auf 27 mehr als verdoppelt.

Blick auf das  im Artemed-Pflegezentrum „Rosenblick“ in Telgte. 

Blick auf das  im Artemed-Pflegezentrum „Rosenblick“ in Telgte. 

Foto: Bettina Stenftenagel

Die Corona-Lage in Peine hat sich weiter verschärft. Die 7-Tagesinzidenz hat am Dienstag mit 166,9 einen neuen Höchstwert erreicht (Neuinfektionen in der Zeitspanne je 100.000 Einwohner).

Der aktuelle Niedersachsen-Durchschnitt beträgt 103,9. Die örtlichen Infektionsraten werden täglich vom Landesgesundheitsamt auf Grundlage der Meldungen der Gesundheitsämter – mit Zeitverzug – festgestellt und sind maßgeblich für zusätzliche Auflagen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens. Kritische Marken sind erst 50 und dann 100.

Den Wert 100 hatte der Landkreis Peine schon am 5. November überschritten. Gemäß der Landesverordnung mussten deshalb bereits mehrere Schulen vom Corona-Szenario A (eingeschränkter Regelbetrieb) in das Szenario B wechseln (geteilte Klassen – ein Teil hat Präsenzunterricht, der andere Online-Unterricht zu Hause).

Einerseits verschärft und andererseits entspannt hat sich unterdessen auch die Corona-Lage im Artemed-Pflegezentrum „Rosenblick“ in Peine-Telgte. In dem 45-Plätze-Haus war es zum vorigen Wochenende zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Zu den zunächst 13 erkrankten Bewohnern sind nach Angaben von Landkreissprecher Fabian Laaß vom Dienstag 14 weitere Fälle hinzugekommen. Von den zunächst 15 erkrankten Mitarbeitern hingegen gelten 10 als inzwischen genesen, nur 5 sind demnach noch akut erkrankt. Das ist das Ergebnis einer zweiten Testreihe durch das Gesundheitsamt.

Die Anzahl der Neuinfektionen von Montag auf Dienstag gab Laaß mit insgesamt 43 an (gesamt seit Ausbruch der Pandemie 980).

Außerdem wurden am Dienstag im Corona-Testzentrum des Landkreises in Peine weitere 70 Abstriche entnommen. Die Ergebnisse stehen noch aus und fließen folglich erst später in die Statistiken ein.

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