Immer mehr Corona-Fälle in Peiner Altenheimen

Peine.  Betroffen sind je zwei Einrichtungen in Vechelde und in der Stadt. Es gibt Isolierungen und Besuchsverbote.

Ausgebreitet hat sich das Corona-Virus unter anderem im Awo-Pflegeheim in Vechelde.

Ausgebreitet hat sich das Corona-Virus unter anderem im Awo-Pflegeheim in Vechelde.

Foto: Archiv

Weiter ausgebreitet hat sich das Corona-Virus im Kreis Peine: Gegenüber Freitagabend ist die Zahl der Infektionsfälle bis Sonntagnachmittag um 34 auf 1089 angestiegen – das berichtet Kreissprecher Fabian Laaß. Davon betroffen sind auch vier Alten- und Pflegeheime im Kreisgebiet.

Im Wohn- und Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Sophientaler Straße in Vechelde wurden 18 Bewohner (zwischen 62 und 93 Jahre) und zwei Mitarbeiter positiv auf „Corona" getestet: Das berichtet Awo-Verbandssekretär Falk Hensel. Eine Bewohnerin (82) sei am Wochenende ins Krankenhaus verlegt worden. „Der betroffene Wohnbereich ist Isolierbereich “, erklärt Hensel. Insgesamt seien 23 Bewohner und 47 Mitarbeitende per Schnelltest getestet worden. Das Besuchsverbot für die Einrichtung bleibt bestehen.

Impfzentrum könnte in den Unternehmspark II in Peine kommen

Im CMS Pflegestift an der Peiner Straße in Vechelde gibt es Laaß zufolge 15 infizierte Bewohner und fünf infizierte Mitarbeiter. Im Altenheim Rosenblick in Peine-Telgte hätten sich 29 Bewohner angesteckt und neun Mitarbeiter; im Seniorenheim Fuhseblick (Regenbogen) in Peine seien es ein Bewohner und drei Mitarbeiter. In allen Einrichtungen gelten Besuchsverbot und zumindest teilweise eine Isolierung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat am Sonntagmorgen im Kreis Peine laut Landesgesundheitsamt bei 132,8 gelegen (Freitagabend 125,4): Dieser Wert bildet die Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ab – er sollte bei unter 50 liegen. Geblieben ist es im Landkreis bei 16 Corona-Toten. Die Zahl der Abstriche im Corona-Testzentrum in Peine hat am Samstag Laaß zufolge bei 42 gelegen, am Sonntag habe es keine gegeben. Unterdessen gibt es Überlegungen, nicht nur das Testzentrum (derzeit im ehemaligen Werksgasthaus), sondern auch das erforderliche Impfzentrum im Unternehmspark II an der Woltorfer Straße in Peine einzurichten. Weil die Peiner Burgschule (Grund- und Hauptschule) kurzfristig weitere Unterrichtsräume braucht, soll sie Anfang des nächsten Jahres Räume im Werksgasthaus erhalten – das Testzentrum muss daher umziehen .

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