Diebe richten bei Vereinen in Klein Lafferde massiven Schaden an

Klein Lafferde.   Sie versuchen die Garagen aufzubrechen, was ihnen aber nicht gelingt. Die Vorsitzenden wundern sich: "Bei uns gibt es doch nichts zu holen."

Laut Mitteilung der Polizei konnten die Täter die Garagentore nicht vollständig aufbrechen. (Symbolbild)

Laut Mitteilung der Polizei konnten die Täter die Garagentore nicht vollständig aufbrechen. (Symbolbild)

Foto: picture alliance

Unter "massiver Gewaltanwendung" versuchten Diebe in der vergangenen Woche, die Garagen der Siedlergemeinschaft und des TSV Klein Lafferde am Münstedter Weg aufzubrechen. Die Polizei teilte mit, dass der Einbruchsversuch in der Zeit von Donnerstag, 16 Uhr, bis Sonntag, 10.15 Uhr, geschah. Die gute Nachricht: Es wurde nichts gestohlen, die Diebe bekamen die Garagentore nicht vollständig aufgebrochen (oder wurden gestört). Die schlechte Nachricht: Es entstand ein Sachschaden von mindestens 1000 Euro, wahrscheinlich ist er noch höher. Ben Jelitte von den Siedlern berichtete auf Nachfrage unserer Zeitung, dass das Garagentor massiv verzogen sei durch den Einbruchsversuch.

Nichts wertvolles in der Garage untergebracht

"Wir haben zwar wieder neue Schlösser drin, können es wieder abschließen, aber es ist schon stark verbogen worden." Der Vereinsvorsitzende wundert sich: "Bei Vereinen ist doch nichts zu holen." In der Garage sei nichts Wertvolles untergebracht, nur ein paar sperrige Dinge. Das bestätigt auch der Vorsitzende des zweiten betroffenen Vereins, Mario Wrackmeyer vom TSV Klein Lafferde: "Ein paar Bierzelt-Garnituren, ein Grill, mehr nicht." Aber auch beim TSV sei der Schaden an dem Garagentor erheblich. Auch das ist bereits soweit repariert, dass es wieder abgeschlossen werden kann.

Vereine denken über Sicherheitsmaßnahmen nach

Der Verein hatte bereits einen Einbruch, aber in dem Vereinsheim am alten Standort, nicht am Münstedter Weg. Dort stehen erst seit ein paar Monaten die neuen Garagen für die Vereine. Hans-Wilhelm Wolke von der Schützenkameradschaft Klein Lafferde erzählt: "An unsere sind sie nicht mehr rangegangen. Die haben wohl aufgegeben." Aber auch bei den Schützen sei nichts Wertvolles zu holen. Mit der Reparatur der Garagentore wollen sich die drei Vereine vor Ort demnächst abstimmen, welche weiteren Sicherungsmaßnahmen möglich sind. Es wird auch über eine Videoüberwachung nachgedacht.

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