Ortsrat Adenstedt verlangt im Ort eine Ganztagsgrundschule

Adenstedt.  Das Dorfgremium hofft auf bessere Chancen, die Grundschul-Außenstelle in Adenstedt als Ganztagseinrichtung erhalten zu können.

Zur Ganztagseinrichtung will der Adenstedter Ortsrat die Grundschul-Außenstelle im Ort umwandeln.

Zur Ganztagseinrichtung will der Adenstedter Ortsrat die Grundschul-Außenstelle im Ort umwandeln.

Foto: Archiv

Die Grundschule Gadenstedt soll mitsamt der Außenstelle in Adenstedt schnellstens zur Ganztagsschule werden: Das verlangt der Adenstedter Ortsrat. Zu genehmigen hat das Land die Ganztagsschulen. Als Ganztagsgrundschule erhofft sich der Ortsrat Adenstedt bessere Chancen, die Schulaußenstelle im Ort zu erhalten – zurzeit gibt es Überlegungen, die Grundschulgebäude in Gadenstedt, Adenstedt und Groß Lafferde zu schließen und für diese drei Orte eine neue dreizügige Grundschule in Gadenstedt zu bauen. Der Adenstedter CDU zufolge gibt es derzeit etwa 15 Grundschulkinder in Adenstedt und ungefähr 12 in Gadenstedt, die anderswo eine Ganztagsgrundschule besuchen. Für die Planung einer Ganztagsschule in der Grundschule Gadenstedt/Adenstedt sind laut Ortsrat Adenstedt 25.000 Euro in den Ilseder Gemeindehaushalt 2020 aufzunehmen.

Im Etat 2020 sind für Adenstedt bereits enthalten: 100.000 Euro für eine Löschwasserzisterne im Baugebiet Amselweg; 28.000 Euro als Planungskosten für den Bau des Radwegs Adenstedt/Solschen; 26.000 Euro für ein Hochwasserboot mit Zubehör für die Feuerwehr; 20.000 Euro für Nebenanlagen an der Ortsdurchfahrt; 27.000 Euro für die Heizungserneuerung in der Grundschule; 4000 Euro für eine Sprunggrube an der Turnhalle.

Generell zugestimmt hat der Ortsrat der Erschließung des Wohnbaugebiets Amselweg im nächsten Jahr: Diskutieren will der Ortsrat aber noch über eine Verkehrsberuhigung in diesem Neubaugebiet.

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