Feuerwehr Bettmar

Feuerwehr Bettmar muss online ausbilden

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Eine Alarmübung in Bettmar, Breite Straße.

Eine Alarmübung in Bettmar, Breite Straße.

Foto: Feuerwehr

Bettmar.  Corona macht Präsenzveranstaltungen unmöglich. Die Wehr wählt den Vize-Ortsbrandmeister wieder.

Bei der Ortsfeuerwehr Bettmar war Corona-bedingt zu Beginn des Jahres 2021 keine Ausbildung in Präsenz zulässig. Lediglich Einsätze wurden abgearbeitet. Es wurde im Bereich der Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr auf Onlineausbildung gesetzt. Für die Kinderfeuerwehr wurden regelmäßig Aufgaben vorbereitet, die zu Hause gemacht werden konnten. Ab Mai wurde dann in der Freiwilligen Feuerwehr Vechelde der Dienstbetrieb wieder hochgefahren, heißt es im Rückblick.

Praxis-Erfahrung fehlt

Nicht nur den Mitgliedern der Einsatzabteilung fehlte nach einigen Monaten Pause etwas Praxis-Erfahrung, besonders die Kinder- und Jugendabteilung litten unter der langen Pause der Präsenzdienste. Obwohl die Betreuer sich viel Mühe bei der Gestaltung von Onlinediensten oder Aufgaben für zu Hause gaben, fehlten die persönlichen Kontakte zu den Kindern und Jugendlichen, teilt die Gemeinde Vechelde mit.

Aktionstag am Ende der Sommerferien

Zum Ende der Sommerferien gestalteten die Betreuer des Feuerwehrnachwuchses dann einen Aktionstag, zu dem alle Kinder und Jugendlichen aus Bettmar zwischen 6 und 16 Jahren eingeladen waren. Intensiv wurde auch in der Einsatzabteilung der Übungsbetrieb vorangetrieben. Wie schon im Vorjahr wurde auf eine Pause während der Sommerferien verzichtet, um möglichst viel praktische Ausbildung durchführen zu können. Ende Oktober war dann sogar eine Versammlung mit allen Mitgliedern der Ortsfeuerwehr möglich. Unter verschärften Auflagen wurde diese erste Versammlung seit fast zwei Jahren in der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses ausgeführt.

Ehrungen und Beförderungen

Etwas verspätet standen Ehrungen und Beförderungen an: Für 40-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Jörg Habelmann und für 25 Jahre Tanja Schmidt geehrt. Christoph Minderlein und Szymon Behme wurden für ihren Einsatz beim Waldbrand in Lübtheen 2019 mit der Waldbrandmedaille des Landes Mecklenburg-Vorpommern geehrt. Befördert wurden Andrea Behme zur Hauptlöschmeisterin, Christoph Minderlein zum Löschmeister, Julian Mund, Jonas Schürz und Philip Werner zum Hauptfeuerwehrmann und Anika Wilkens zur Oberfeuerwehrfrau. Simon Jahns soll weitere sechs Jahre als stellvertretender Ortsbrandmeister im Amt bleiben, so das eindeutige Wahlergebnis.

In der Adventszeit beschloss die Ortsfeuerwehr aufgrund der steigenden Inzidenzen den Ausbildungsbetrieb in allen Abteilungen wieder ruhen zu lassen.

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